Immer mehr Studierende unseres Seminars haben bereits mit großem Erfolg und viel Freude einen Studienaufenthalt im Ausland absolviert. Lassen Sie sich von den diesen guten und interessanten Erfahrungen anstecken und entscheiden Sie sich für diese Chance, einen akademischen Auslandsaufenthalt, ein Praktikum im Ausland oder auch beides zu absolvieren. Dass in der Öffentlichkeit oft der Eindruck vermittelt wird, ein Bachelor-Studium müsse in 6, ein Masterstudium in 4 Semestern abgeschlossen werden, entbehrt jeder Grundlage: Der Studiengang muss Ihnen den Abschluss in 6 Semestern möglich machen. Sie dürfen selbst aber gerne länger studieren; und wenn Sie sich überlegen, welches Studium (6 Semester in Mainz oder 7-8 Semester in Mainz und an einer ausländischen Universität) für Sie selbst und für andere interessanter ist, dürfte die Antwort nicht schwer fallen. Wieso? Und wann?

Grundsätzlich ist zu unterscheiden zwischen

  1. einem kurzen Studienaufenthalt im Rahmen des Erasmus+-Programmes von 6 bis 12 Monaten an einer europäischen Partnerhochschule,
  2. einem Aufenthalt im außereuropäischen Ausland,
  3. einem Auslandsaufenthalt im Rahmen des Integrierten Studienganges mit Dijon, ggf. Bologna.

Mit einem Auslandsaufenthalt werden umfangreiche Einblicke in das Studiensystem und die Vermittlung von Inhalten im Partnerland erworben. Der Studierende kann erworbene Sprach- und Fachkenntnisse weiter ausbauen und diese für seinen weiteren Studienverlauf einsetzen.

Da Sprachkenntnisse und grundlegende Kenntnisse im Fach für einen erfolgreichen Auslandsaufenthalt erforderlich sind, ist es empfehlenswert, in der Sprache des Gastlandes soweit sicher zu sein, dass man den dortigen Lehrveranstaltungen problemlos folgen kann, eigenständig Hausarbeiten schreiben oder Prüfungen zu bewältigen vermag und schließlich auch am sozialen Leben der übrigen Studierenden teilnehmen kann. Hierfür sind gute Kenntnisse der Sprache unverzichtbar.

Da diese aber, besonders bei weiteren Fremdsprachen außer Englisch, vielfach erst bis zum vierten Semester erworben werden, entsteht ein gewisser Zielkonflikt, da im fünften und sechsten Semester das Hauptstudium und das Anfertigen der Bachelorarbeit anstehen. Da zudem die meisten Universitäten im europäischen Ausland im September-Oktober mit einem Studienjahr beginnen, welches bis Ende Mai dauert, ist es nur in wenigen Ländern sinnvoll (z.B. Österreich, Spanien), erst zum Sommersemester ein Auslandssemester anzutreten. Daher kann ein Auslandsaufenthalt entweder im fünften Semester absolviert werden oder aber im fünften und sechsten.

In den geschichtswissenschaftlichen Studiengängen macht es Sinn, den akademischen Auslandsaufenthalt in der zweiten Hälfte des Bachelor-Studiums einzuplanen, und zwar mit Beginn des Aufenthaltes im Wintersemester – und entsprechend früh mit den Planungen zu beginnen. Ein Auslandsstudium können Sie auch im Masterstudiengang ab dem 1. Semester antreten, dies gilt ebenso für die Promotionsphase. Der Studierendenstatus ist für den akademischen Auslandsaufenthalt einfach wichtig, da hieran oft Stipendien und Platzvergaben gekoppelt sind.

Noch ein Wort zu den Finanzen: Prüfen Sie, ob Sie Auslands-BAföG beantragen können. Nicht selten können auch Studierende vom Auslands-BAFÖG profitieren, selbst wenn sie kein Inlands-Bafög beziehen, denn für das Auslandsstudium gelten andere Bemessungsgrenzen. Allerdings dauert das Bewilligungsverfahren oft sehr lange. Ein frühzeitiger Antrag lohnt sich.

Denken Sie bei der Suche nach einem geeigneten Zielort gerne ungewöhnlich: Nicht jeder Studierende muss ins englischsprachige Ausland, und manch ein Studienaufenthalt in Riga (Lettland), Turku (Finnland) oder Iaşi (Rumänien) hinterlässt tiefere Spuren als geahnt. Und Sie können recht sicher sein, dass Sie gerade an den exotischeren Orten viel Neues und Unerwartetes kennenlernen werden – im positiven Sinne.

In jedem Fall gilt aber, dass Auslandsaufenthalte eine sehr wichtige Bereicherung des Studiums sind und in der Studienphase die einzigartige Möglichkeit einer umfassenden Horizonterweiterung darstellen, die jeder Studierende nutzen sollte.

Das Historische Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz unterhält aktive Erasmus+-Partnerschaften mit

Pro Semester gibt es über 120 zu vergebende Plätze sowie 20 zusätzliche Plätze über die FORTHEM-Hochschulallianz in

Die Partneruniversitäten können hier auf einer interaktiven Weltkarte angeschaut werden:

Das Erasmus+-Programm, benannt nach Erasmus von Rotterdam (1466–1536), ist ein Programm der Europäischen Union, das die Zusammenarbeit von Hochschulen innerhalb der EU und anderen europäischen Ländern sowie die Mobilität von Studierenden und Lehrenden fördern soll. Studierende erhalten durch Erasmus+ die Möglichkeit, für ein oder zwei Semester an einer europäischen Hochschule zu studieren, um dort ihre sozialen und kulturellen Kompetenzen zu erweitern und ihre Berufsaussichten zu verbessern. Sie lernen dabei das akademische System einer ausländischen Hochschule ebenso kennen wie deren Lehr- und Lernmethoden.

Erasmus+-Aufenthalte werden in allen teilnehmenden Programmländern gefördert. Dies sind im akademischen Jahr 2023/24 alle 27 Mitgliedsstaaten der EU sowie das Vereinigte Königreich, Norwegen, Island, Liechtenstein und die Türkei. Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz besitzt derzeit Erasmus+-Verträge mit ca. 350 Hochschulen in 31 der teilnehmenden Länder.

Das Programm ermöglicht Ihnen Studienaufenthalte im europäischen Ausland von einer Dauer von 2 bis 12 Monaten. Studierende können durch das Programm in jedem Studienzyklus (Bachelor, Master, Promotion), also mehrfach, gefördert werden. Hierdurch erhalten Studierende der JGU die Möglichkeit, an einer der Partnerhochschulen einen Erasmus+-Studienaufenthalt zu absolvieren. Darüber hinaus ist es Studierenden möglich, eine finanzielle Förderung für ein Erasmus+-Praktikum zu erhalten.

Um am Erasmus+-Programm teilnehmen zu können, müssen Sie:

  • bei Antritt des Auslandsaufenthaltes 2 Fachsemester abgeschlossen haben (im Bachelor also frühestens ab dem 2. Fachsemester; im Master ab dem 1. Semester möglich)
  • regulär und ohne Befristung an der JGU eingeschrieben sein
  • die Unterrichtssprache der Partnerhochschule bei „gängigen“ Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch) mindestens auf B2-Niveau beherrschen; bei selteneren Fremdsprachen (z. B. Norwegisch, Rumänisch) werden in der Regel keine besonderen Sprachkenntnisse vorausgesetzt, Unterrichtssprache ist in diesen Fällen häufig Englisch (hier allerdings ebenfalls mindestens auf B2-Niveau) → bitte beachten Sie: Erasmus+ ist kein Programm zum Sprachenlernen, meist existiert aber ein zusätzliches Angebot von Sprachkursen durch die Gastuniversitäten. Der Besuch von Intensivsprachkursen im Vorfeld ist möglich, wird aber nicht mitfinanziert

Ihr Aufenthalt muss:

  • an einer der Erasmus+-Partnerhochschulen stattfinden, mit der ein gültiger Rahmenvertrag mit Ihrem Studienfach besteht
  • mindestens 2 und maximal 12 Monate dauern

Dabei ist möglich bzw. zulässig:

  • eine Bewerbung für 1 oder 2 aufeinanderfolgende Semester
  • bis zu 3 geförderte Auslandsaufenthalte pro Person (Bachelor, Master und Promotion)
  • eine Förderung in der Regel für ca. 5 Monate pro Semester
  • Mindestaufenthaltsdauer für die Förderung: 2 Monate/60 Tage

Vorteile des Erasmus+-Programms:

Wenn Sie Ihren Auslandsaufenthalt im Rahmen des Erasmus+-Programmes absolvieren, hat dies für Sie folgende Vorteile:

  • Finanzielle Förderung durch das Erasmus+-Teilstipendium
  • vereinfachtes Zulassungsverfahren und Befreiung von Studiengebühren an der Gasthochschule
  • Erleichterung der Anerkennung von Studienleistungen
  • Unterstützung bei der Vorbereitung ihres Aufenthaltes (kulturell, sprachlich, organisatorisch)
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung

Das Historische Seminar der JGU unterhält mit 53 Universitäten aktive Erasmus+-Partnerschaften. Damit sind wir, was die Austauschmöglichkeiten für seine Studierenden angeht, führend unter allen Historischen Instituten der Bundesrepublik. Pro Semester sind über 120 zu vergebende Plätze in 20 verschiedenen Ländern sowie 20 zusätzliche Plätze über die FORTHEM-Hochschulallianz vorhanden.

Derzeit verfügbare Plätze an unseren Partneruniversitäten können Sie auf dem MoveON-Portal der Abteilung Internationales der JGU einsehen:

Wählen Sie dabei in der Suchmaske unter Fachrichtung „Geschichte 0222“ und ihr Studienniveau aus sowie außerdem das entsprechende Programm, also „Erasmus+ Studium (SMS)“ oder „FORTHEM-Partnerschaft“.

Wichtig: Im Bewerbungsformular für Ihre Bewerbung für einen Erasmus+-Studienplatz sollten Sie 4 gewünschte Zielorte angeben (mit Priorisierung)!

Bei der finanziellen Förderung gibt es in Zukunft nur noch zwei Gruppen:

  • Gruppe 1 (600 Euro/Monat): Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Irland, Island, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden, Vereinigtes Königreich
  • Gruppe 2 (540 Euro/Monat): Bulgarien, Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Malta, Nordmazedonien, Polen, Portugal, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, Zypern

Folgende Zusatzförderungen (Top ups) zusätzlich zur Grundförderung sind möglich:

Für Teilnehmer:innen mit geringeren Chancen:
– Studierende und Graduierte mit einer Behinderung ab GdB 20 oder chronischer Erkrankung
– Studierende und Graduierte, die mit Kindern ihren Auslandsaufenthalt durchführen
– Erstakademikerinnen und -akademiker (Studierende aus einem nicht-akademischen Elternhaus)
– erwerbstätige Studierende
250 Euro / Monat
Für nachhaltiges Reisen (Zuschuss für „Grünes Reisen“):
wenn Sie mindestens eine Strecke (Hin- oder Rückfahrt) mit einem nachhaltigen Verkehrsmittel (z. B. Fahrrad, Bahn, Fernbus, Fahrgemeinschaft, Schiff) zum/vom Ort Ihrer Gasthochschule reisenErstattung der Reisekosten zum Zielort

Bei allen praktischen Fragen rund um die Vorbereitung und Organisierung ihres Auslandsaufenthaltes helfen Ihnen die Mitarbeitenden des Erasmus+-Büros der Abteilung Internationales der JGU gerne weiter:

In der Erasmus+-Studierendencharta hat die Europäische Kommission überdies die Rechte und Pflichten von Erasmus+-Studierenden festgehalten:

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bietet eine Vielzahl von Förderungsmöglichkeiten für Studierende, Graduierte, Doktorandinnen und Doktoranden sowie für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Hochschullehrenden. Neben generellen Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten zum Studieren in Ausland bietet der DAAD als weltweit größter Förderer des internationalen Austauschs von Studierenden und Forschenden (so unterstützt der DAAD jährlich über 100.000 deutsche und internationale Akademikerinnen und Akademiker aller Fächer bei ihrem Auslandsaufenthalt) ein breites Portfolio an Stipendien mit unterschiedlicher Förderdauer für Aufenthalte (u. a. Praktika, Sprachkurse, Summer Schools und vieles mehr) bzw. ein Studium im Ausland.

Je nach Programm gelten diese Stipendien weltweit oder nur für bestimmte Länder. Dabei stehen manche DAAD-Förderprogramme Studierenden und Graduierten aller Fachbereiche offen, andere richten sich hingegen an Studierende oder Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bestimmter Fächer oder Hochschultypen. Einen Überblick über die verschiedenen Stipendienprogramme des DAAD bzw. die DAAD-Stipendiendatenbank sowie Hinweise zur Bewerbung für ein DAAD-Auslandsstipendium und die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in den beigefügten Links.

Geschichte endet nicht an Landesgrenzen. Mit der Entscheidung für einen integrierten deutsch-französischen Studiengang (cursus integré) werden Sie diese Erfahrung in ganz besonderem Maße machen. „Integriert“ bedeutet, dass Sie in einem Studienprogramm, das zwei Universitäten in Deutschland (Mainz) und Frankreich (Dijon) gemeinsam anbieten, lernen und leben. Das machen Studierende in Mainz und Dijon seit über 25 Jahren und profitieren dabei von einer engen Partnerschaft zwischen der JGU und der Université de Bourgogne in Dijon. Dort werden Sie bei der Entscheidung für diesen Studiengang die Hälfte Ihres Studiums verbringen.

Ihr Studium können Sie sowohl in Dijon als auch in Mainz beginnen. Zudem können Sie je nach gewähltem Studiengang Teile Ihrer Ausbildung an der Universität Sherbrooke (Kanada) absolvieren. So erwerben Sie zwei nationale Universitätsabschlüsse: den deutschen Bachelor und die französische Licence.

Im integrierten Studienprogramm Mainz–Dijon können Sie sich zwischen einem Studiengang im Bachelor of Arts sowie im Bachelor of Education entscheiden:

Mit dem Master of Arts Mainz–Dijon im Fach Geschichte werden die unterschiedlichen Wissenschafts- und Hochschulkulturen Deutschlands und Frankreichs forschungsorientert und international miteinander verknüpft. Das Überschreiten geographischer Grenzen und das Erfahren nationaler Fachtraditionen bieten einen exzeptionellen Mehrwert und darüber hinaus die Möglichkeit, gleich zwei nationale Abschlüsse zu erwerben: Den deutschen Master of Arts und den französischen Master Recherche. Ein Mobilitätsstipendium der Deutsch-Französischen Hochschule wird Ihnen dabei helfen, sich ganz auf Ihr Studium konzentrieren zu können. Auch binationale und mononationale Master of Education-Studiengänge werden angeboten.

Das Studienbüro Geschichte administriert die Bachelor- und Masterstudiengänge am Historischen Seminar. Es steht Studierenden und Lehrenden als Ansprechpartner für studiengangsspezifische Fragen oder auch für Fragen rund um Jogustine zur Verfügung. Sie erreichen das Studienbüro entweder persönlich oder telefonisch oder per Mail unter der gemeinsamen Mailadresse studienbuero-geschichte@uni-mainz.de. Bitte verwenden Sie diese Adresse, wenn Sie nicht sicher sind, an wen Sie Ihre Anfrage richten sollen; verschicken Sie bitte keine parallelen Mails an mehrere Mitarbeitende.

  • Verantwortliche Organisation und Koordination der geschichtswissenschaftlichen Studiengänge
  • Sicherstellen einer ordnungsgemäßen Zulassung von Studierenden zu Lehrveranstaltungen im Sinne des Prüfungsrechts
  • Qualitätssicherung
  • Weiterentwicklung der laufenden Studiengänge
  • An- und Abmeldung von Studierenden zu Lehrveranstaltungen im System
  • Semesterplanung
  • Beratung von Studierenden und Lehrenden in Prüfungsfragen
  • Planung von Prüfungsterminen und Prüfungskorridoren in Abstimmung mit den Prüfenden sowie weiteren zuständigen Gremien
  • Verwaltung der Prüfungsanmeldungen und Prüfungsdaten in Campusnet/JoguStine
  • An- und Abmeldung von Studierenden zu Prüfungen

E-Mail: shahla@uni-mainz.de
Tel.: (49)-6131-39-20195
Fax: (49)-6131-39-20324

Büro: Philosophicum, Raum 01-543

Sprechzeiten:
Nach Vereinbarung per Mail

  • Semesterplanung und Administration der Lehrveranstaltungen in Campusnet/JoguStine
  • Raumplanung
  • Mitwirkung bei der lehrveranstaltungsbezogenen Arbeit des Studienmanagements
  • Verwaltung von Lehraufträgen

Als „Bindeglied“ zwischen dem administrativen Aufgabenfeld der Studienbüros und dem eigentlichen „akademischen Bereich“ des Lehrpersonals fungiert für jeden Studiengang eine Studiengangsbeauftragte oder ein Studiengangsbeauftragter. Diese oder dieser gehört der Gruppe der Hochschullehrenden an. Die Studiengangsbeauftragten arbeiten eng mit dem Studienmanagement zusammen und tragen die Letztverantwortung für die ordnungsgemäße Umsetzung der Prüfungsordnungen und der Modulhandbücher. Darüber hinaus sollen sie speziell in Konfliktfällen zwischen den Studienbüros und dem Akademischen Lehrpersonal tätig werden.

Wir bieten Ihnen eine breit gefächerte Studienberatung zu allen Fragen rund um das Geschichtsstudium an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und unterstützen Sie auch gerne in den Übergangsphasen zwischen Schule, Studium und Berufseinstieg. Unser Beratungsangebot haben wir für Sie im linken Menübaum thematisch gegliedert, damit Sie für Ihr Anliegen die richtige Ansprechperson finden können. Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit und überlegen, welchem Thema sich ihre Fragen zuordnen lassen.

Bitte wenden Sie sich an die entsprechenden Studienfachberatenden und nutzen Sie die Sprechstunden. Einige Fragen lösen sich sicher, wenn Sie unseren Links zur Ersten Hilfe folgen oder die fächerübergreifenden Informationsangebote der Universität nutzen. Wenn Sie unsicher sind, an wen Sie Ihre Anfrage richten können, verwenden Sie diese Adresse: studienberatung@geschichte.uni-mainz.de. Bitte senden Sie Mails mit dem gleichen Anliegen nicht parallel an mehrere Studienfachberatende und Mitarbeitende des Studienbüros.

Die Studienfachberatung hat sich auf bestimmte Themenbereiche spezialisiert:

  • Wo finde ich Unterstützung, wenn bei der Veranstaltungs- oder Prüfungsanmeldung Schwierigkeiten auftreten?
  • Welche Fristen muss ich unbedingt einhalten?
  • Wieso macht „die Jogustine“ nicht, was ich ihr sage?
  • Wie kann ich mein Studium sinnvoll planen?
  • Welche Sprachnachweise muss ich im Geschichtsstudium erbringen?
  • Wie kann ich mein wissenschaftliches Arbeiten besser organisieren?
  • Was kann ich tun, wenn ich unsicher geworden bin, ob ich die richtige Studienwahl getroffen habe?
  • Wie bereite ich mich auf Prüfungen vor?
  • Was muss ich beachten, wenn ich meine Bachelorarbeit anmelden will?
  • Ist ein Master-Studium für mich sinnvoll, und welche Anforderungen stellt es?

Das Prüfungsamt Geschichte ist Teil des Zentralen Prüfungsamtes im Fachbereich 07 Geschichts- und Kulturwissenschaften. Frau Shahla, die die Prüfungsangelegenheiten in den geschichtswissenschaftlichen Studiengängen betreut, ist für diese Aufgaben vom Fachbereich in das Historische Seminar delegiert worden. Prüfungsrechtliche Hinweise auf der Seite des Zentralen Prüfungsamtes im Fachbereich 07 Geschichts- und Kulturwissenschaften gelten somit in der Regel auch für das Historische Seminar.

  • Beratung von Studierenden und Lehrenden in Prüfungsfragen
  • Planung von Prüfungsterminen und Prüfungskorridoren in Abstimmung mit den Prüfenden sowie weiteren zuständigen Gremien
  • Verwaltung der Prüfungsanmeldungen und Prüfungsdaten in Campusnet/JoguStine
  • An- und Abmeldung von Studierenden zu Prüfungen

E-Mail: shahla@uni-mainz.de
Tel.: (49)-6131-39-20195
Fax: (49)-6131-39-20324

Büro: Philosophicum, Raum 01-543

Sprechzeiten:
Derzeit nur nach Vereinbarung per Mail; später wieder Dienstag, Mittwoch und Donnerstag 09:30-11:30 Uhr

  • Ich bin als Person oder als Mitglied einer Gruppe (wegen meines Aussehens, meines Geschlechts, meiner sexuellen Orientierung, meiner Nationalität, meiner Religion o.ä.) bedroht worden.
  • Ich bin von Personen oder Gruppen, die ich einem radikalen, rassistischen, frauenhassenden oder krankenfeindlichen Umfeld zuordnen würde, angesprochen worden.
  • Ich bin über Äußerungen oder Aktivitäten in meinem universitären Umfeld gestolpert, die ich einem solchen Umfeld zuordnen würde, bin mir aber unsicher, ob ich damit vielleicht falsch liege.

Die JGU bietet ihren Mitgliedern, vor allem ihren Studierenden, ein spezialisiertes Beratungs- und Unterstützungsangebot als Baustein ihrer Diversitätsstrategie an: So wurde im Rahmen der Umsetzung einer diversitätssensiblen Universitätskultur mit der Einrichtung einer Referentinnen- und Referentenstelle für Antidiskriminierung in der Stabsstelle für Gleichstellung und Diversität ein weiterer Schritt in Richtung einer chancengerechten und diskriminierungsarmen Universität getan. Frau Gonca Sariaydin ist die Referentin für Antidiskriminierung. Sie leitete bereits mehrere Antidiskriminierungsprojekte für unterschiedliche Ministerien und zuletzt eine Antidiskriminierungsstelle an einer hessischen Hochschule. Aufgabe der Stelle ist es, betroffenen Studierenden und Angehörenden der Universität eine Anlaufstelle zu bieten sowie Präventions- und Sensibilisierungsangebote zu erarbeiten.

  • Wo finde ich die richtigen Anlaufstellen und Ansprechpersonen?
  • Welche Vorzüge bietet ein Geschichtsstudium in Mainz?
  • Welcher Studiengang ist der richtige für mich: B.A. oder B.Ed.?
  • Ist ein Geschichtsstudium überhaupt das Richtige für mich?
  • Welche Voraussetzungen benötige ich für die Zulassung zum Geschichtsstudium?
  • Wo bekomme ich eine Einstufung in das entsprechende Fachsemester, wenn ich nach Mainz wechseln will?
  • Welche Studienleistungen meiner Herkunftsuniversität werden mir bei einem Wechsel nach Mainz anerkannt?
  • Welche Studienleistungen werden mir anerkannt, wenn ich den Studiengang wechseln oder ein Doppelstudium aufnehmen will?
  • Kann man im Bachelor schon Veranstaltungen für den Master absolvieren? Wie können sie mir anerkannt werden?

Studieren mit Kindern / Studieren mit physischen und psychischen Beeinträchtigungen („Nachteilsausgleich“) / Studieren unter den Bedingungen der Pflege Angehörender usw.

Viele Studierende sind in ihrem Studium durch Faktoren eingeschränkt, die nicht aus dem Studium selbst herrühren. Dazu gehören z.B. physische oder psychische Beeinträchtigungen. Auch das Studieren mit Kind kann angesichts eingeschränkter Betreuungszeiten Schwierigkeiten bereiten. Nach gesetzlichen Vorgaben sind wir verpflichtet, in diesen Fällen entsprechende Unterstützung zu leisten, und tun das auch gerne. Sie sind herzlich eingeladen, uns hierauf anzusprechen. Alles, was Sie ansprechen, ist selbstverständlich vertraulich.

  • Wo finde ich Rat, wenn in besonderen Lebenslagen Probleme mit der Studienorganisation auftreten?
  • Wer kann mich bei der Beantragung eines Nachteilsausgleichs unterstützen?
  • Ich habe bei Prüfungen oft Krankheitsschübe und/oder Ausfälle – welche Möglichkeiten gibt es, mich trotzdem im erfolgreichen Studieren zu unterstützen?
  • Meine Kinder sind nur vormittags vor 12 Uhr betreut – wie organisiere ich das Studium rund um diese Kinderbetreuungszeiten?

In der Bereichsbibliothek im Georg-Forster-Gebäude gibt es einen weiteren Eltern-Kind-Arbeitsraum. Dieser befindet sich im Untergeschoss der Bereichsbibliothek (Raum-Nr. -1.423). Dieser Raum ist vorrangig für Eltern mit Kind gedacht. Wenn der Arbeitsraum von Studierenden ohne Kind genutzt wird, können Sie sie bitten, Ihnen den Platz zu überlassen.

Ein dritter Eltern-Kind-Raum befindet sich im Kreuzbau. Dort gibt es neben einer Wickel- und Stillecke auch Computerarbeitsplätze und die Möglichkeit, Essen zuzubereiten oder aufzuwärmen.

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz unterstützt behinderte Studierende, damit sie ihr Studium auf dem Campus so weit wie möglich selbstbestimmt und ungehindert absolvieren können. Ansprechpersonen für behinderte Studierende sowie für die Vor-Ort-Betreuung in Mainz ist der Service für behinderte Studierende der JGU. Die Mitarbeitenden blicken auf umfangreiche Erfahrungen zurück und entwickeln gerne mit Ihnen zusammen einen auf sie abgestimmten Lösungsweg für jegliche Probleme, die im Zusammenhang mit Ihrem Studium an der JGU auftreten. Der Service für behinderte und chronisch kranke Studierende an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz informiert Sie über die Barrierefreiheit auf dem Campus. Sie finden auf den Internetseiten (http://www.barrierefrei.uni-mainz.de) eine große Anzahl von nützlichen Links zu allen möglichen Themen, sowie einen ausführliche Fotostrecke und Sammlung der barrierefreien Gebäude und Hörsäle.

Weitere Angebote für behinderte und chronisch kranke Studierende des Service für behinderte Studierende sind:

  • sozialrechtlichen Fragen
  • Organisation und Finanzierung der Hilfen in Studium und Alltag
  • Umgang mit Ämtern und Institutionen
  • der Bewältigung persönlicher Probleme und Krisensituationen
  • psychosozialen Fragen
  • der Antragstellung von technischen Hilfsmitteln und persönlicher Hilfe

Wir halten sehbehinderten- und blindengerechte Hilfsmittel für Sie bereit. Derzeit:

  • Blindenarbeitsplatz mit 80r-Braillezeile und Sprachausgabe
  • Sehbehindertenarbeitsplatz mit Großschrift und Sprachein- und ausgabe
  • Laptop mit Großschrift und Sprachausgabe
  • Leihgeräte
  • Lesegerät und Erweiterung des Hilfsmittelpools

Sonstige Hilfsmittel, Hardware- oder Softwareprodukte können auf Anfrage gerne organisiert und ggf. angeschafft werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: http://www.barrierefrei.uni-mainz.de/unseren-hilfsmittelpool/.

  • Hilfe beim Scannen von Dokumenten
  • Ausdruck in Punktschrift
  • Unterstützung bei Recherchen, z.B. in Bibliotheken und/oder im Internet
  • Vorlesedienst oder Organisation von persönlicher Assistenz
  • Beauftragung von Gebärdendolmetschenden
  • vor Ort, d.h. auf dem Campus der JGU in Mainz und Germersheim, Betreuung und Begleitung
  • Hilfestellung bei Klausuren und Hausarbeiten sowie deren Vorbereitung
  • Wer stellt mir Bafög-Bescheinigungen (rosa Formular) aus, und welche Leistungen benötige ich für den Leistungsnachweis?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, das Studium zu finanzieren?
  • Wo finde ich Informationen zu Studienkrediten oder Stipendien?
  • An wen kann ich mich in einer finanziellen Notlage wenden?

Wenn Sie einen Leistungsnachweis für das Bafög-Amt brauchen, sollten Sie sich diesen wenn möglich auf dem Formblatt in der Studienfachberatung ausstellen lassen. Das Formblatt „Leistungsbescheinigung nach § 48 BAföG“ finden Sie hier: https://www.bafög.de/bafoeg/de/antrag-stellen/alle-antragsformulare/alle-antragsformulare_node.html, allgemeine Informationen zum Leistungsnachweis unter https://www.bafoeg-aktuell.de/bafoeg/leistungsnachweise.html. Das genannte Formblatt kann auch statt des an der JGU Mainz eingeführten Reporting-Dokuments weiterhin vorgelegt werden.

Aktuelle Hinweise zu Bafög-Regelungen finden Sie auf den folgenden Seiten. Wichtig: Zögern Sie nicht, entsprechende Anträge zu stellen, wenn sich ihre finanzielle Situation oder die ihrer Eltern verschlechtert!

Ausführliche Informationen zum Thema BAföG können Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung abrufen.

Der Bildungskredit ist ein zeitlich befristeter, zinsgünstiger Kredit zur Unterstützung von Studierenden sowie Schülerinnen und Schülern in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen. Er steht neben oder zusätzlich zum BAföG zur Verfügung. Daneben gibt es auch spezielle Studienkredite. An der Universität Mainz werden die Studienkredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über das Studierendenwerk vergeben.

Weitere Hinweise zu Finanzierungsmöglichkeiten finden Sie hier:

Zum BAFöG selbst kann das Historische Seminar Sie nicht beraten; dafür ist das Amt für Ausbildungsförderung zuständig.

Wir können Ihnen aber bei der Zusammenstellung der für das BAFöG notwendigen Unterlagen helfen, d.h. bei den im Fach zu erstellenden Informationen. Das sind insbesondere Leistungsnachweise für BAföG-Angelegenheiten. Um die entsprechende Bestätigung zu bekommen, müssen sie mit dem Vordruck des BAföG-Amts (rosafarbene Bescheinigung über die „üblichen Leistungen“) in die Studienfachberatung gehen, um sich dort die Bestätigung ausstellen zu lassen. Dieses Gespräch ist oft sehr produktiv und eine wichtige Unterstützung; bitte machen Sie gerne davon Gebrauch!

  • Wie finde ich meine persönliche Antwort auf die Frage, was man mit dem Geschichtsstudium machen kann?
  • Wo finde ich Informationen zu Berufen für Historikerinnen und Historiker?
  • Wie kann ich meinen Berufseinstieg schon während des Studiums planen?
  • Welche Praktika kommen für mich infrage?
  • Wo kann ich mich über Weiterbildungsmöglichkeiten und akademische Stellenangebote informieren?

Bitte nutzen Sie auch den Blog „Geschichte und Beruf“ zur Orientierung. Bescheinigungen zum „Pflichtpraktikum“ erhalten Sie bei Dr. Freia Anders.

  • Welche geschichtsdidaktischen Anforderungen stellt das Lehramtsstudium Geschichte?
  • Wie bereite ich mich auf die M.Ed.-Arbeit vor?
  • Was muss ich beachten, wenn ich mich zur Staatsexamensprüfung oder zur Erweiterungsprüfung anmelde?
  • Wo finde ich Informationen rund um den Zertifikatsstudiengang Erweiterungsprüfung Drittfach?
  • Welche Voraussetzungen sollte ich für ein erfolgreiches Studium im Ausland erfüllen?
  • Wie bewerbe ich mich für ein Studium im Ausland?
  • Was muss ich beachten, wenn ich meinen Auslandsaufenthalt vorbereite?
  • Wie lässt sich ein Auslandsaufenthalt in meine Studienplanung einfügen?
  • Welche im Ausland erbrachten Leistungen können mir anerkannt werden?
  • Welche Stärken hat das Studium im integrierten Studiengang Mainz-Dijon?

In jedem Semester bieten wir Veranstaltungen zu verschiedenen Beratungsthemen an:

Montag 12. Januar 2026, 14-16 Uhr im Besprechungsraum im Erdgeschoss des Philosophicum-II (Flur des Zentrums für Lehrerbildung) (Verena von Wiczlinski, Andreas Frings)

Wir informieren Sie über die Modalitäten der Bachelorprüfung sowie Fragen des Zugangs zum Masterstudium: 5. November 2025 (Mittwoch), 12-13 Uhr, Microsoft Teams-Besprechung, 

Jetzt an der Besprechung teilnehmen

Besprechungs-ID: 399 070 849 687 1, Passcode: eM9DZ2gE

Wir bieten Ihnen ein Bewerbungstraining zum Berufseinstieg für Historiker*innen an: gemeinsam mit Kommiliton*innen können Sie üben, ihre Profile mit Stellenangeboten oder den Anforderungen potentieller Praktikumsgeber abzugleichen: 21. Januar 2026 (Mittwoch), 16-19 Uhr, Voranmeldung unter Vorlage von (fiktiven oder tatsächlichen Bewerbungsunterlagen) bis 10. Januar 2025: anders@uni-mainz.de.

Besuch des Geschichtsorts Adlerwerke – Fabrik, Zwangsarbeit, Konzentrationslager – in Frankfurt am Main, Führung durch die Ausstellung und Workshop zur Gedenkstättenarbeit mit biographischen Quellen: 18. November 2025, 10-13 Uhr, vor Ort, Voranmeldung bis 9.11.: anders@uni-mainz.de.

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz verfügt über ein breites Informations- und Beratungsangebot. Auf dieser Seite finden Sie eine Liste mit den wichtigsten Links.