Übung Neueste Geschichte: Rumäniens Diktaturen und ihre Akteure des 20. Jahrhunderts in der Erinnerungskultur

Dozent:innen: apl. Prof. Dr. Hans-Christian Maner
Kurzname: Ü.Neueste.Ges.
Kurs-Nr.: 07.068.205
Kurstyp: Übung

Voraussetzungen / Organisatorisches

Keine besonderen Zugangsvoraussetzungen.
B.A. Geschichte: Diese Übung ist Bestandteil des Moduls 5 (Neueste Geschichte). Die Übung ist unbenotet; vorausgesetzt wird eine aktive Teilnahme an der Übung.
B.A. KF, M.A., M.Ed. Geschichte: Diese Übung ist Teil des Aufbaumoduls Neuzeit. Die Übung ist unbenotet; vorausgesetzt wird eine aktive Teilnahme an der Übung.

Anwesenheitspflicht

Aktive Teilnahme und damit auch Präsenz (nicht mehr als zweimaliges Fehlen) wird vorausgesetzt.

Empfohlene Literatur

Hausleitner, Mariana: Rumänien und der Holocaust. Ermordung, Rettung, Aufarbeitung. In: Osteuropa (Durchblick. Politik und Gesellschaft in Rumänen) 69 (2019), 6–8, S. 73–91; Petrescu, Drago?: Peitsche und Zuckerbrot Die Erinnerung an die Ceau?escu-Ära in Rumänien. In: Osteuropa 63 (2013), 5-6, S. 355–366. Maner, Hans-Christian: Diktaturerfahrungen im Spiegel der Erinnerungskultur. In: Ost-West. Europäische Perspektiven2/2026, S. 95–102. Weitere Literatur wird zu Beginn der Übung bekannt gegeben.

Inhalt

Die praxisorientierte Übung widmet sich der kritischen Analyse von Erinnerungen an Rumäniens Diktaturen des 20. Jahrhunderts. Im Zentrum steht die Aufarbeitung der Geschichte der Legion „Erzengel Michael“ und damit verbunden die Traumata des faschistischen Nationallegionären Staates. Zudem wird die Militärdiktatur Ion Antonescus beleuchtet. Einen großen Schwerpunkt bildet die Aufarbeitung der kommunistischen Ära. Wie blickt die heutige rumänische Gesellschaft auf diese unterschiedlichen Epochen zurück? Welche Narrative dominieren im öffentlichen Raum und in verschiedenen Medien des Landes? Ziel der Veranstaltung ist es, diese komplexen Fragen in einem praktischen Format zu bearbeiten. Die Teilnehmenden konzipieren eine öffentliche Diskussion mit drei Expert:innen. Dazu gehört im ersten Teil der Veranstaltung zunächst die inhaltliche Vorbereitung. Im weiteren Verlauf wird dann diese Podiumsdiskussion während des Semesters aktiv von den Studierenden durchgeführt. Die Moderation und die Publikumsfragen sollen dabei in der Hand der Arbeitsgruppen liegen. In den Sitzungen nach der Podiumsdiskussion erfolgt eine detaillierte Nachbereitung und Evaluation der Debatte. Die Übung verbindet somit Zeitgeschichte direkt mit angewandtem Projektmanagement. Erworben werden Kompetenzen in historischer Analyse, Eventorganisation und Wissenschaftskommunikation.

Termine

Datum (Wochentag) Zeit Ort
19.10.2026 (Montag) 14:15 - 15:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
26.10.2026 (Montag) 14:15 - 15:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
02.11.2026 (Montag) 14:15 - 15:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
09.11.2026 (Montag) 14:15 - 15:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
16.11.2026 (Montag) 14:15 - 15:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
23.11.2026 (Montag) 14:15 - 15:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
30.11.2026 (Montag) 14:15 - 15:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
07.12.2026 (Montag) 14:15 - 15:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
14.12.2026 (Montag) 14:15 - 15:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
21.12.2026 (Montag) 14:15 - 15:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
11.01.2027 (Montag) 14:15 - 15:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
18.01.2027 (Montag) 14:15 - 15:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
25.01.2027 (Montag) 14:15 - 15:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
01.02.2027 (Montag) 14:15 - 15:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude