Übung Neueste Geschichte: Queere Emanzipation. Von Hirschfelds Wissenschaftlich-humanitärem Komitee zur modernen LGBTIQ+-Bewegung

Dozent:innen: Dr. Matthias Gemählich
Kurzname: Ü.Neueste.Ges.
Kurs-Nr.: 07.068.205
Kurstyp: Übung

Voraussetzungen / Organisatorisches

Keine besonderen Zugangsvoraussetzungen.
B.A. Geschichte: Diese Übung ist Bestandteil des Moduls 5 (Neueste Geschichte). Die Übung ist unbenotet; vorausgesetzt wird eine aktive Teilnahme an der Übung.
B.A. KF, M.A., M.Ed. Geschichte: Diese Übung ist Teil des Aufbaumoduls Neuzeit. Die Übung ist unbenotet; vorausgesetzt wird eine aktive Teilnahme an der Übung.

Empfohlene Literatur

Gammerl, Benno: Queer. Eine deutsche Geschichte vom Kaiserreich bis heute, München 2023; Herzer, Manfred: Magnus Hirschfeld und seine Zeit, Berlin 2017; Huneke, Samuel C.: States of liberation. Gay men between dictatorship and democracy in Cold War Germany, Toronto u.a. 2022; Mayer, Michael/Schwartz, Michael (Hrsg.): Verfolgung – Diskriminierung – Emanzipation. Homosexualität(en) in Deutschland und Europa 1945 bis 2000, Berlin 2023; Zur Nieden, Susanne (Hrsg.): Homosexualität und Staatsräson. Männlichkeit, Homophobie und Politik in Deutschland 1900-1945, Frankfurt am Main 2005.

Inhalt

Das Wissenschaftlich-humanitäre Komitee, das der Sexualforscher Magnus Hirschfeld im Jahr 1897 in Berlin gründete, gilt als weltweit erste Organisation, die sich für die Rechte von Homosexuellen einsetzte. Dies tat es, indem es Aufklärungsarbeit betrieb und öffentlich auf ein Ende der bestehenden Strafbarkeit sexueller Handlungen zwischen Männern drängte, die der § 175 des deutschen Strafgesetzbuches festschrieb.
 
Auf Hirschfeld und seine Mitstreiter folgten mehrere Generationen von Fürsprechern der Gleichberechtigung und Akzeptanz sexueller Minderheiten – beispielsweise die Homophilen, die sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in der jungen Bundesrepublik vernetzten, die Schwulen- und Lesbenbewegung, die sich in den 1970er Jahren formierte, oder die sexuelle Normen und Zweigeschlechtlichkeit in Frage stellenden queeren Aktivistinnen und Aktivisten des 21. Jahrhunderts.
 
Die Lehrveranstaltung bezweckt, die verschiedenen Bewegungen, die sich queere Emanzipation auf die Fahnen schrieben, anhand von ausgewählten Quellen in ihrem jeweiligen historischen Kontext zu verorten. Insbesondere sollen hierbei Unterschiede in ihren Motiven, ihren Zielsetzungen und ihrem Vorgehen, aber auch in ihrer Außenwirkung herausgearbeitet werden. Bei dem Kurs handelt es sich um eine Blockveranstaltung mit mehreren Terminen, die in der ersten Sitzung festgelegt werden.

Termine

Datum (Wochentag) Zeit Ort
21.10.2026 (Mittwoch) 16:15 - 17:45 01 423 P103
1141 - Philosophisches Seminargebäude
28.10.2026 (Mittwoch) 16:15 - 17:45 01 423 P103
1141 - Philosophisches Seminargebäude
04.11.2026 (Mittwoch) 16:15 - 17:45 01 423 P103
1141 - Philosophisches Seminargebäude
11.11.2026 (Mittwoch) 16:15 - 17:45 01 423 P103
1141 - Philosophisches Seminargebäude
18.11.2026 (Mittwoch) 16:15 - 17:45 01 423 P103
1141 - Philosophisches Seminargebäude
25.11.2026 (Mittwoch) 16:15 - 17:45 01 423 P103
1141 - Philosophisches Seminargebäude
02.12.2026 (Mittwoch) 16:15 - 17:45 01 423 P103
1141 - Philosophisches Seminargebäude
09.12.2026 (Mittwoch) 16:15 - 17:45 01 423 P103
1141 - Philosophisches Seminargebäude
16.12.2026 (Mittwoch) 16:15 - 17:45 01 423 P103
1141 - Philosophisches Seminargebäude
06.01.2027 (Mittwoch) 16:15 - 17:45 01 423 P103
1141 - Philosophisches Seminargebäude
13.01.2027 (Mittwoch) 16:15 - 17:45 01 423 P103
1141 - Philosophisches Seminargebäude
20.01.2027 (Mittwoch) 16:15 - 17:45 01 423 P103
1141 - Philosophisches Seminargebäude
27.01.2027 (Mittwoch) 16:15 - 17:45 01 423 P103
1141 - Philosophisches Seminargebäude
03.02.2027 (Mittwoch) 16:15 - 17:45 01 423 P103
1141 - Philosophisches Seminargebäude
10.02.2027 (Mittwoch) 16:15 - 17:45 01 423 P103
1141 - Philosophisches Seminargebäude