Vorlesung Längsschnitt / Internationale Geschichte: Geschichte der Rechtsprechung
Dozent:innen: Univ.-Prof. Dr. Nina Gallion; Univ.-Prof. Dr. Marietta Horster; Univ.-Prof. Dr. Michael Kißener; Univ.-Prof. Dr. Matthias SchnettgerKurzname: VL.Internat.Gesch.
Kurs-Nr.: 07.068.610
Kurstyp: Vorlesung
Voraussetzungen / Organisatorisches
Aufbaumodul Längsschnitt/Internationale Geschichte (M.A., M.Ed.): Diese Vorlesung kann im Rahmen des Moduls Längsschnitt/Internationale Geschichte besucht werden. Die mündliche Prüfung zur Vorlesung ist die Modulprüfung.Empfohlene Literatur
Wesel, Uwe, Geschichte des Rechts. Von den Frühformen bis zur Gegenwart, München 4. Aufl. 2014.Haensch, Rudolf; Hurlet, Frédéric (Hrsg.), Recht haben und Recht bekommen im Imperium Romanum. Das Gerichtswesen der römischen Kaiserzeit und seine dokumentarische Evidenz, Warschau 2016.
Schild, Wolfgang, Folter, Pranger, Scheiterhaufen. Rechtsprechung im Mittelalter, München 2010.
Härter, Karl, Strafrechts- und Kriminalgeschichte der Frühen Neuzeit, Berlin/Boston 2018.
Roth, Andreas, Grundriss der deutschen Rechtsgeschichte, 16. Aufl., München 2024.
Inhalt
Das "Recht sprechen" ob auf der Grundlage von Gewohnheitsrecht oder unter Rückgriff auf Rechtskodifizierungen gehört seit den Anfängen menschlicher Vergemeinschaftung zu den zentralen herrschaftlichen Rechten. Durchführung und Organisation der Rechtsprechung haben dabei im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche organisatorische und institutionelle Wandlungen erfahren. Das Personal der Rechtsprechung und seine Kompetenzen wie auch die Struktur der Gerichte änderte sich zum Beispiel vielfach. Seit der Moderne steht Rechtsprechung in direkter Abhängigkeit von Verfassungen und auch die Resultate der Rechtsprechung (also die Judikatur/die Urteile) waren oft umstritten, ja sie haben unter Umständen selbst Geschichte "gemacht".Rechtsprechung im Wandel der Jahrhunderte zu analysieren, ist alles andere als eine trockene Materie, und man braucht auch keine Juristin/kein Jurist zu sein, um die historische Bedeutung und Wirkung von Rechtsprechung zu erfassen. Davon versucht die hier angezeigte Längsschnittvorlesung ihre Hörerinnen und Hörer zu überzeugen, indem sie aufzeigt, wie sich die rechtsprechenden Organe verändert haben, auf das Personal der Rechtsprechung blickt und spannende straf- wie zivilrechtliche Urteile, die ihre Zeit bewegt haben, vorstellt.
Termine
| Datum (Wochentag) | Zeit | Ort |
|---|---|---|
| 16.04.2026 (Donnerstag) | 10:15 - 11:45 | 00 181 P5 1141 - Philosophisches Seminargebäude |
| 23.04.2026 (Donnerstag) | 10:15 - 11:45 | 00 181 P5 1141 - Philosophisches Seminargebäude |
| 30.04.2026 (Donnerstag) | 10:15 - 11:45 | 00 181 P5 1141 - Philosophisches Seminargebäude |
| 07.05.2026 (Donnerstag) | 10:15 - 11:45 | 00 181 P5 1141 - Philosophisches Seminargebäude |
| 21.05.2026 (Donnerstag) | 10:15 - 11:45 | 00 181 P5 1141 - Philosophisches Seminargebäude |
| 28.05.2026 (Donnerstag) | 10:15 - 11:45 | 00 181 P5 1141 - Philosophisches Seminargebäude |
| 11.06.2026 (Donnerstag) | 10:15 - 11:45 | 00 181 P5 1141 - Philosophisches Seminargebäude |
| 18.06.2026 (Donnerstag) | 10:15 - 11:45 | 00 181 P5 1141 - Philosophisches Seminargebäude |
| 25.06.2026 (Donnerstag) | 10:15 - 11:45 | 00 181 P5 1141 - Philosophisches Seminargebäude |
| 02.07.2026 (Donnerstag) | 10:15 - 11:45 | 00 181 P5 1141 - Philosophisches Seminargebäude |
| 09.07.2026 (Donnerstag) | 10:15 - 11:45 | 00 181 P5 1141 - Philosophisches Seminargebäude |