Exkursion: Das KZ-Außenlager Walldorf

Dozent:innen: apl. Prof. Dr. Hans-Christian Maner
Kurzname: Exkursion
Kurs-Nr.: 07.068.230
Kurstyp: Exkursion

Voraussetzungen / Organisatorisches

Die Exkursion steht vorrangig Studierenden im fachwissenschaftlichen Bachelorstudiengang (Kern- und Beifach) offen. Studierende des B.Ed. sind in Abhängigkeit von den Transportkapazitäten ebenso willkommen.

Anwesenheitspflicht

In dieser Lehrveranstaltung besteht nach Prüfungsordnung eine Anwesenheitspflicht.

Empfohlene Literatur

Rühlig, Cornelia: Walldorf, in: Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, Bd. 6 Natzweiler, Groß-Rosen, Stutthof. Hg. Wolfgang Benz, Barbara Distel. München 2007, S. 182-185. „Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung…“. Hg. Magistrat der Stadt Mörfelden-Walldorf. Mörfelden-Walldorf 3. Aufl. 2017. Weitere Literatur wird in der ersten Sitzung der Übung bekannt gegeben.

Inhalt

Vom 22. August bis zum 24. November 1944 wurden 1700 ungarische Jüdinnen im Alter zwischen 14 und 46 Jahren im KZ-Außenlager Walldorf als Zwangsarbeiterinnen gefangen gehalten und beim Ausbau des Frankfurter Flughafens eingesetzt. Von der Entdeckung dieses Lagers im Jahr 1973 bis zur heutigen Lern- und Gedenkstätte in Mörfelden-Walldorf war es ein langer Weg. Während der eintägigen Exkursion werden wir dieser Entwicklung nachgehen. Zugleich werden wir auch einzelne Schicksale u.a. von jüdischen Zwangsarbeiterinnen im Lager recherchieren. Die Exkursion setzt die Teilnahme an der Übung zur Exkursion voraus. In der Übung werden auch die Einzelheiten und Details zur Exkursion bekannt gegeben.