
Raum: Philosophicum, 01-537
Sprechstunde:
Aktuell biete ich die Sprechstunde Mittwoch und Donnerstag 9.00-10.00 Uhr an.
Mittwochs bin ich im Büro und führe die Sprechstunde in Präsenz durch.
Donnerstags bin ich telefonisch unter 06131-39-26785 oder per MS Teams erreichbar, wo Sie mich ohne Probleme im Nutzerverzeichnis finden werden; wir können uns also auch DSGVO-konform „sehen“.
Die Sprechstunden entfallen an folgenden Tagen:
- Mittwoch 8. April (Sie finden mich ab 11 Uhr im Erstsemesterfrühstück der Fachschaft Geschichte in P 15)
- Osteuropäische Geschichte
- Slavistik
- Jura
- Verband der Osteuropahistorikerinnen und -historiker e.V. (VOH)
- Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands
- Verein der Freunde der Geschichtswissenschaften Mainz e.V.
- QUANTUM Arbeitsgemeinschaft für Quantifizierung und Methoden in der historisch-sozialwissenschaftlichen Forschung e.V.
- Historischer Verein Rheinhessen
- Osteuropäische Geschichte in Vormoderne und Moderne
- Klima- und Umweltgeschichte
- Wissenschaftstheorie und Analytische Philosophie der Geschichtswissenschaft | Handlungstheorien in der Geschichtswissenschaft | Rational Choice und Geschichte
- Methoden des geschichswissenschaftlichen Arbeitens
- Hochschuldidaktik im Fach Geschichte
- (Hg.) Neuordnungen von Lebenswelten? Studien zur Gestaltung muslimischer Lebenswelten in der frühen Sowjetunion und in ihren Nachfolgestaaten. Münster 2006 (= Mainzer Beiträge zur Geschichte Osteuropas; Band 2).
- Sowjetische Schriftpolitik zwischen 1917 und 1941. Eine handlungstheoretische Analyse. Stuttgart: Steiner-Verlag 2007 (= Quellen und Studien zur Geschcihte des östlichen Europa; Band 73).
- (Hg. gemeinsam mit Jan Kusber:) Das Zarenreich, das Jahr 1905 und seine Wirkungen. Bestandsaufnahmen. Münster 2007.
- (Hg. gemeinsam mit Johannes Marx): Neue Politische Ökonomie in der Geschichtswissenschaft/ New Political Economy in History. Historical Social Research (2007) 4.
- (Hg. gemeinsam mit Johannes Marx:) Erklären, Erzählen, Verstehen. Beiträge zur Wissenschaftstheorie und Methodologie der Historischen Kulturwissenschaften. Berlin: Akademie Verlag 2008 (= Beiträge zu den Historischen Kulturwissenschaften).
- (Hg. gemeinsam mit Andreas Linsenmann und Sascha Weber:) Vergangenheiten auf der Spur. Indexikalische Semiotik in den historischen Kulturwissenschaften. Bielefeld 2012 [= Mainzer Historische Kulturwissenschaften. Band 10].
- Geschichte als Wissenschaft lehren. Theorieorientierung im Studieneinstieg [Kleine Reihe – Hochschuldidaktik Geschichte]. Schwalbach/Ts. 2016.
- Der Erste Weltkrieg als globaler Krieg [=Geschichtsunterricht praktisch]. Schwalbach/Ts. 2017.
- (gemeinsam mit Tobias Seidl:) Evaluation und Feedback im Fach Geschichte [Kleine Reihe – Hochschuldidaktik Geschichte]. Frankfurt/Main 2018.
- (Hg. gemeinsam mit Heidrun Ochs:) Bankrott-Erklärungen. Konzepte des Eingeständnisses und der Rechtfertigung. Frankfurt/Main 2023.
- Stalinistische Kulturpolitik in der Republik Tatarstan. Unveröffentlichte Magisterarbeit. Mainz 2002.
- Reforma pis’mennosti v Tatarstane i kul’turnaja pamjat‘ [Die tatarische Schriftreform und das kulturelle Gedächtnis]. In: Ab Imperio (2004) 3, S. 175-210.
- Die tatarische Schriftreform und das kulturelle Gedächtnis [Mainzer Arbeitspapiere zur Geschichte Osteuropas (2004) 1]. (Übersetzung von: Tatarskaja pis’mennost‘ i kul’turnaja pamjat‘)
- Sorevnovanie modelej. Tatarskaja delegacija na Tjurkologiceskom s-ezde v Baku v 1926 g. (Соревнование моделей: татарская делегация на Тюркологическом съезде в Баку в 1926 г.). In: Etnograficeskoe obozrenie (ЭТНОГРАФИЧЕСКОЕ ОБОЗРЕНИЕ)(2005) 6, S. 44-47.
- (gemeinsam mit Johannes Marx:) Wenn Diskurse baden gehen. Eine handlungstheoretische Fundierung der Diskursanalyse. In: Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 16 (2005) 4, S. 81-105; sowie in: Franz X. Eder/ Reinhard Sieder (Hg.): Historische Diskursanalysen. Genealogie, Theorie, Anwendungen. Wiesbaden 2006, S. 91-112.
- Neukonstruktion von Lebenswelten im multiethnischen Volga-Kama-Raum. Die Apostasiewelle von 1866. In: Dietmar Neutatz/ Victor Herdt (Hg.): Gemeinsam getrennt. Bäuerliche Lebenswelten des späten Zarenreiches in multiethnischen Regionen am Schwarzen Meer und an der Wolga. Wiesbaden 2010, S. 143-164.
- Neuordnungen von Lebenswelten? In: Andreas Frings (Hg.): Neuordnungen von Lebenswelten? Studien zur Gestaltung muslimischer Lebenswelten in der frühen Sowjetunion und in ihren Nachfolgestaaten. Münster 2006, S. 9-24.
- Der Schleier als Ausdruck lokaler Renitenz? Reaktionen auf die „Befreiung der Frau“ in der frühen Sowjetunion. In: Andreas Frings (Hg.): Neuordnungen von Lebenswelten? Studien zur Gestaltung muslimischer Lebenswelten in der frühen Sowjetunion und in ihren Nachfolgestaaten. Münster 2006, S. 63-98.
- Friendly Fire. A Critical Review of the New Imperial History of the Post-Soviet Space from an analytic-philosophical point of view. In: Ab Imperio (2006) 1, S. 329-352.
- Rationales Handeln und historische Erklärung. In: Journal for General Philosophy of Science/ Zeitschrift für allgemeine Wissenschaftstheorie (2007) 1, S 31-56.
- Tatar Jadids in Politics? Muslimische Reform statt tatarischer Revolution an der Mittleren Wolga. Erscheint in: Jan Kusber, Andreas Frings (Hg.): Das Zarenreich, das Jahr 1905 und seine Wirkungen. Bestandsaufnahmen. Münster 2007, S. 287-322.
- Zwischen Ökonomie und Geschichte. Ein Plädoyer für den Dialog der Politikgeschichte mit der empirisch-analytischen Politikwissenschaft. In: Johannes Marx, Andreas Frings (Hg.): Neue Politische Ökonomie in der Geschichtswissenschaft/ New Political Economy in History. Historical Social Research (2007) 4, S. 52-93.
- (gemeinsam mit Johannes Marx:) Vom Dialog der Taubstummen zum interdisziplinären Gespräch. Einleitung. In: Johannes Marx, Andreas Frings (Hg.): Neue Politische Ökonomie in der Geschichtswissenschaft/ New Political Economy in History. Historical Social Research (2007) 4, S. 7-17.
- Erklären und Erzählen: Narrative Erklärungen historischer Sachverhalte. In: Andreas Frings/ Johannes Marx (Hg.): Erklären, Erzählen, Verstehen. Beiträge zur Wissenschaftstheorie und Methodologie der Historischen Kulturwissenschaften. Berlin: Akademie Verlag 2008 (= Beiträge zu den Historischen Kulturwissenschaften), S. 129-164.
- (gemeinsam mit Johannes Marx): Kultur, Rationalität und föderative Institutionen in ethnischen Konflikten. Ein metatheoretischer Vergleich konkurrierender Erklärungsversuche am Beispiel Jugoslawien. In: Przegląd Stosunków Międzynarodowych/ The International Affairs Review (2008) 1-2, S. 56-78.
- Religion und Politik im späten Russländischen Reich. In: Historische Zeitschrift 289 (2009) 3, S. 669-702.
- Playing Moscow off against Kazan. Azerbaijan manoeuvering to Latinization in the Soviet Union. In: Ab Imperio (2009) 4, S. 249-316.
- Nichtkatholiken am polnischen Hof der Wettiner. In: Christine Roll/Frank Pohle/Matthias Myrczek (Hg.): Grenzen und Grenzüberschreitungen. Bilanz und Perspektiven der Frühneuzeitforschung. Köln/Weimar/Wien 2010, S. 635-663.
- Cyrillization = Russification? Pitfalls in the Interpretation of Soviet Alphabet Policy. In: Zaur Gasimov (Hg.): Kampf um Wort und Schrift. Russifizierung in Osteuropa im 19.-20. Jahrhundert. Göttingen 2012, S. 123-140.
- Im Prinzip ja, aber … Weltgeschichte unter pragmatischen Vorzeichen. In: Erwägen, Wissen, Ethik : EWE = Deliberation, knowledge, ethics 22 (2011) 3, S. 366 – 369.
- Denunzianten der Vergangenheit? Potentiale einer indexikalischen Semiotik für die Historischen Kulturwissenschaften. In: Ders./Andreas Linsenmann/Sascha Weber (Hg.): Vergangenheiten auf der Spur. Indexikalische Semiotik in den historischen Kulturwissenschaften. Bielefeld 2012 [= Mainzer Historische Kulturwissenschaften. Band 10], S. 11-33.
- Entführung aus dem Detail. Abduktion und die Logik der kulturwissenschaftlichen Forschung. In: Ders./Andreas Linsenmann/Sascha Weber (Hg.): Vergangenheiten auf der Spur. Indexikalische Semiotik in den historischen Kulturwissenschaften. Bielefeld 2012 [= Mainzer Historische Kulturwissenschaften. Band 10], S. 115-147.
- Historik oder Wissenschaftstheorie der Geschichtswissenschaft? In: Erwägen, Wissen, Ethik : EWE = Deliberation, knowledge, ethics 22 (2011) 4, S. 521-524.
- (gemeinsam mit Andreas Linsenmann): Von „Geschi“ zu „Geschichtswissenschaft“ – Wege ins geschichtswissenschaftliche Studium. In: Zeitschrift für Hochschulentwicklung 9 (2014) 5 [Themenheft „Übergang Schule-Hochschule“], S. 149-161.
- Geschichte, Philosophie oder Sozialtheorie? Eine Alternative zur kollektiven Intentionalität. In: Erwägen Wissen Ethik 26 (2015) 4, S. 494-496.
- (gemeinsam mit Andreas Linsenmann): „Geschichte können“ – ein Projekt zur Förderung eines produktiven Studienverlaufs und der Beschäftigungsfähigkeit von Absolventen. In: Moritz, Marie-Theres (Hg.): Employability als Ziel universitärer Lehre. Innovative Lehrprojekte an der JGU. Bielefeld 2015, S. 25-34.
- „Bakou est généralement consideré comme le centre de la varieté musulmane du Bolchevisme”. Sowjetamnesien in der Stadtgeschichte Bakus. In: Stadtgeschichten. Beiträge zur Kulturgeschichte osteuropäischer Städte von Prag bis Baku. Hg. v. Benjamin Conrad u. Lisa Bicknell, Bielefeld 2016 (= Mainzer Historische Kulturwissenschaften, 28), S. 53-69.
- Die Waisenkinder der „verwaisten Nation“. Armenische Kinder als Überlebende des Völkermordes im Ersten Weltkrieg. In: Grüner, Stefan; Raasch, Markus; Denzler, Alexander (Hg.): Kinder und Krieg. Von der Antike bis zur Gegenwart (= Historische Zeitschrift. Beihefte, NF Nr. 68). Berlin 2016, S. 321-344.
- (gemeinsam mit Aline Breuer, Andreas Linsenmann, Jelena Suchan:) Empirical Observations and Pedagogical Considerations on the Diversity of and Differences among Beginning Students in the Discipline of History. In: Neumann, Friederike; Shopkow, Leah (Hg.):Teaching History, Learning History, Promoting History.Papers from the Bielefeld Conference on Teaching History in Higher Education. Frankfurt/Main 2018, S. 143-162.
- Beredtes (visuelles) Schweigen? Kommunikative Leerstellen im Bild des osmanischen Armeniers in den ‚Katholischen Missionen‘ bis in die Zeit des Ersten Weltkrieges. In: Becker, Judith; Stornig, Katharina (Hg.): Menschen – Bilder – Eine Welt. Ordnungen von Vielfalt in der religiösen Publizistik um 1900 [= Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz, Band 118]. Göttingen 2018, S. 305-325.
- Sozialkonstruktivismus in der geschichtswissenschaftlichen Begriffsbildung. In: Naujoks, Anne-Sophie; Stelling, Jendrik; Scholz, Oliver R. (Hg.): Von der Quelle zur Theorie. Über das Verhältnis zwischen Objektivität und Subjektivität in den historischen Wissenschaften. Padewrborn 2018, S. 239-260.
- Der osmanisch-deutsche Dschihad im Ersten Weltkrieg. In: Philipp Bernhard/Susanne Popp/Jutta Schumann (Hg.): Der Erste Weltkrieg – globalgeschichtlich betrachtet. Perspektiven für den Geschichtsunterricht. St. Ingbert 2019, S. 31-42.
- (gemeinsam mit Thomas Felsenstein): Der osmanisch-deutsche Dschihad als Thema des Geschichtsunterrichts. In: Philipp Bernhard/Susanne Popp/Jutta Schumann (Hg.): Der Erste Weltkrieg – globalgeschichtlich betrachtet. Perspektiven für den Geschichtsunterricht. St. Ingbert 2019, S. 129-132.
- Zum Argumentieren zwingen. Kritisches Denken in der Geschichtswissenschaft lehren. In: die hochschullehre. Interdisziplinäre Zeitschrift für Studium und Lehre (2020) 1, S. 997-1012 [Themenheft: Kritisch.Denken.Lernen. Herausforderungen und Ansätze für die fachbezogene Hochschuldidaktik in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften, hg. von Anja Centeno García & Cornelia Kenneweg). URL: http://www.hochschullehre.org/?dl_id=279.
- Eine Patientenakte des kranken Manns am Bosporus? Die Erklärung des osmanischen Staatsbankrotts. In: Frings, Andreas; Ochs, Heidrun (Hg.): Bankrott-Erklärungen. Konzepte des Eingeständnisses und der Rechtfertigung. Frankfurt/Main 2023, S. 179-203.
- Zu Gast bei Forscherinnen und Forschern: Videokonferenzen im Seminarbetrieb. URL: https://digitrip.hypotheses.org/1799 (15.06.2023).
- Dabeisein ist alles. Didaktische Überlegungen zur fehlenden Anwesenheitspflicht. URL: https://gwd.hypotheses.org/1143 (15.09.2023).
- Heiße Geschichte – Geschichtswissenschaftliche Perspektiven auf klimahistorische Mythen in den sozialen Medien. In: Berg, Mia; Lorenz, Andrea; Oswald, Kristin (Hg.): Geschichte auf Instagram und TikTok – Perspektiven auf Quellen und Praktiken. Berlin 2025, S. 313-340. Open Access: https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/9783111360874-015/html.
- Aus der Verschulungsfalle herauskommen. Forschendes Lernen soll Studierende zum selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten anleiten. Der Dozent sollte als Experte bereitstehen. Interview mit Forschung & Lehre, 03.04.2018. URL: https://www.forschung-und-lehre.de/lehre/aus-der-verschulungsfalle-herauskommen-483/ (letzter Abruf 02.10.2018).
- Nicht klagen, gut lehren. In: duz. Deutsche Universitätszeitung 11/2018, S. 15. URL: http://www.duz.de/duz-magazin/2018/11/nicht-klagen-gut-lehren/504.
- Vom Kaffeegespräch zu echten Befunden. Moderiertes Expertengespräch zur Studieneingangsphase mit Irene Neumann und Andreas Frings. In: Perspektiven. eMagazin für aktuelle Themen der Hochschuldidaktik (2019) 1, S. 46-51. URL: http://www.einfachgutelehre.uni-kiel.de/publikationen/.
- Netzwerk Wissenschaftsfreiheit. Gibt es eine „Cancel Culture“ an den Universitäten? Andreas Frings im Gespräch mit Sigrid Brinkmann (04.02.2021). URL: https://www.deutschlandfunkkultur.de/netzwerk-wissenschaftsfreiheit-gibt-es-eine-cancel-culture.1013.de.html?dram:article_id=492019.
- DLF Streitkultur: Ist die Wissenschaftsfreiheit in Gefahr? Sandra Kostner vs. Andreas Frings (20.02.2021). URL (Audio): https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2021/02/20/ist_die_wissenschaftsfreiheit_in_gefahr_sandra_kostner_vs_dlf_20210220_1705_8dc4fc74.mp3.
- Julia Chmelevskaja: Kampf gegen den Hunger in der Ural-Region 1921-1923. Amerikanischer Angriff, lokaler Widerstand und wechselseitige Anpassung. In: Andreas Frings (Hg.): Neuordnungen von Lebenswelten? Studien zur Gestaltung muslimischer Lebenswelten in der frühen Sowjetunion und in ihren Nachfolgestaaten. Münster 2006, S. 25-61.
- Alexander Kaplunovskiy: „Kupečeskie prikazčiki“ und „torgovo-pomyšlennye služaščie“. Die Dynamik sozialer Identitäten im ausgehenden Russländischen Reich im Fokus der Begriffsgeschichte. In: Jahrbücher für Geschichte Osteuropas 54 (2006) [Unterstützung].
- Diljara Usmanova: Muslimische Repräsentation in der Entwicklung des russländischen Parlamentarismus. Muslimische Abgeordnete in der Staatsduma 1906-1907. In: Jan Kusber: Das Zarenreich, das Jahr 1905 und seine Wirkungen. Bestandsaufnahmen. Münster u.a. 2007, S. 323-347.
Januar 2001
Tagungsort: Kirchähr
Tagungscharakter: Fachschaftstagung der Fachschaft Geschichte im Cusanuswerk (Historische Anthropologie)
Januar 2004
Tagungsort: Dresden
Tagungscharakter: Fachschaftstagung der Fachschaft Geschichte im Cusanuswerk (Historische Anthropologie)
November 2004
Tagungsort: Mainz
Tagungscharakter: „Nachwuchs“tagung für Doktoranden der Osteuropäischen Geschichte und der Islamwissenschaften/ Orientalistik
Finanzierung: Zentrum für Interkulturelle Studien, Mainz (Historische Anthropologie)
November 2006
gemeinsam mit Dr. phil. Johannes Marx
Tagungsort: Mainz
Tagungscharakter: Grundlagentagung, Reflexion der philosophischen Grundlagen der Humanwissenschaften aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen mit einem Schwerpunkt auf Anregungen aus der analytischen Philosophie (Wissenschaftstheorie und Methodologie der Geschichtswissenschaft)
Finanzierung: Gerda Henkel Stiftung
Januar 2007
Tagungsort: Kloster Helfta (Eisleben)
Tagungscharakter: Fachschaftstagung der Fachschaft Geschichte im Cusanuswerk (Wirtschaftsgeschichte)
November 2007
gemeinsam mit Andreas Hütig
Tagungsort: Mainz
Tagungscharakter: Interdisziplinäre wissenschaftliche Tagung im Rahmen der Entwicklung eines Forschungsschwerpunktes „Historische Kulturwissenschaften“ an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Historische Kulturwissenschaften)
Aufgaben: Planung, Vorbereitung und Durchführung
September 2009
Leitung: Prof. Dr. Anita Prettenthaler-Ziegerhofer (Graz), Prof. Dr. Michael Kißener (Mainz)
Organisation gemeinsam mit Anita Prettenthaler-Ziegerhofer, Michael Kißener und Pia Nordblom
Tagungsort: Graz
Tagungscharakter: Internationale Tagung am Institut für Österreichische Rechtsgeschichte und Europäische Rechtsentwicklung (Beziehungsgeschichte, Verflechtungsgeschichte)
Aufgaben: Planung, Vorbereitung und Durchführung
November 2009
Leitung: Prof. Dr. Jan Kusber; Prof. Dr. Matthias Schnettger; Prof. Dr. Michael Kißener; Prof. Dr. Andreas Rödder
Tagungsort: Mainz
Tagungscharakter: Fachwissenschaftliche Tagung (Politikgeschichte)
Aufgaben: Planung, Vorbereitung und Durchführung
26.06.2010
Leitung: Andreas Frings, Andreas Linsenmann, Sascha Weber
Tagungsort: Haus Maria Frieden, Mainz
Tagungscharakter: Workshop des Forums Junge Kulturwissenschaften im Forschungsschwerpunkt Historische Kulturwissenschaften (Mainz) (Wisenschaftstheorie der Kulturwissenschaften)
Aufgaben: Initiierung, Planung, Durchführung, Veröffentlichung der Ergebnisse in einem Sammelband
Wissenschaftlicher Workshop des Forums Junge Kulturwissenschaften mit Prof. Dr. Søren Kjørup am 25.06.2010 im Haus Maria Frieden in Mainz
Ausschreibung
Die Semiotik gehört zu den wichtigsten Traditionslinien der modernen Kulturwissenschaften. Als umfassende Lehre von den Zeichen befasst sie sich mit einem der wichtigsten Gegenstände kulturwissenschaftlicher Forschung: Zeichen, also Artefakten, die Informationen über Zeit und Raum hinweg übermitteln und denen aus kulturwissenschaftlicher Perspektive große Relevanz zugeschrieben wird. Zeichen sind dabei zunächst definiert als „etwas, das für etwas anderes steht“. In Anlehnung an Charles Sanders Peirce wird dabei weiter differenziert in Index (ein Zeichen, das zu dem Bezeichneten in einer kausalen Beziehung steht), Ikon (ein Zeichen, das dem Bezeichneten ähnlich sieht) und Symbol (ein Zeichen, das zu dem Bezeichneten in einer willkürlichen, z.B. durch Konvention geschaffenen Beziehung steht).
Paradigmatisch denkt man bei solcherart definierten Zeichen meist an Wörter oder Bilder. Tatsächlich hat sich der deutlich größere Teil semiotischer Bemühungen in der jüngeren Vergangenheit auf konventionelle Zeichensysteme wie Sprachen oder auch auf Bilder gerichtet. Damit geriet jedoch eine wichtige semiotische Tradition teilweise in Vergessenheit: die Konzentration auf sogenannte indexikalische Zeichen. Schon in der Antike wurde das Augenmerk eher auf Zeichen von etwas als auf Zeichen für etwas gelegt. Zeichen galten als Spuren, deren Ursprung herauszufinden war, als Symptome eines bisher noch nicht entdeckten Sachverhaltes, den es aufzuspüren galt. Die These dieses Workshops lautet: Eine auf indexikalische Zeichen konzentrierte Semiotik ist der angemessenere methodologische Zugriff auf grundlegende Forschungsprobleme der Historischen Kulturwissenschaften als eine auf menschliche Symbolsysteme konzentrierte Perspektive.
Den damit verbundenen Fragen soll auf dem Workshop nachgegangen werden: Was bedeutet es, wenn Historische Kulturwissenschaftler gleich welcher Disziplin die Quellen ihrer Forschung als indexikalische Zeichen, sprich: als Spuren einer vergangenen Wirklichkeit, die sie zu rekonstruieren versuchen, verstehen? Das kann sowohl forschungspraktische (Wie finde ich eigentlich die Spuren der mich interessierenden Vergangenheit?) als auch methodische (Wie gehe ich mit solchen Spuren um? Wie lese ich sie?) und methodologische (was bedeutet das für die Selbstreflexion historisch‐kulturwissenschaftlicher Forschung?) Implikationen haben.
Workshop im Rahmen der Ferienakademie des Cusanuswerkes „Geschichte schreiben. Vom Historischen zur Historie“ (31.08.-12.09.2008, Papenburg)
Ausschreibung
„The Balkans are a region of pure memory: a Bosch-like tapestry of interlocking ethnic rivalries where medieval and modern history thread into each other. (…) Balkan violence is not a phenomenon of ‚modern hate‘ like that in Algeria and the West Bank, fed by rising economic expectations and demographic stress. Southeastern Europe is a caldron of history – of unresolved border disputes and nationality questions created by the collapse of the multinational Hapsburg and Ottoman empires.“ So fasste der amerikanische Publizist Robert D. Kaplan seinen Reader’s Guide zu den Kriegen auf dem Balkan (dem „Pulverfass Europas“) 1993 zusammen. Westliche Diplomaten folgten dieser Logik eines historisch determinierten Konfliktgeschehens und sahen zu, wie vermeintlich geschichtsbesessene Völker einander die Köpfe einschlugen. Welche Rolle spielten Erinnerungen, Mythen und historische Erzählungen aber tatsächlich für die jugoslawischen Nachfolgekriege? Welche Erzählungen wurden in welchen Zusammenhängen und auf welche Weise präsentiert? Produzierten sie Hass, legitimierten sie ihn, und wenn ja: vor wem eigentlich? Wie hängen sie mit den tatsächlichen historischen Sachverhalten zusammen? Diesen Fragen wird der Workshop anhand von Quellen und Literatur nachgehen.
Workshop im Rahmen der Ferienakademie des Cusanuswerkes „Rom und Byzanz. Orthodoxie und Katholizität“ (18.-29.02.2008, Niederalteich)
Ausschreibung
Orthodoxe Kirche und Religion sind, so meint man, integraler Bestandteil der russischen Geschichte und Gegenwart. Dabei wird leicht vergessen, dass das Russländische Reich in dem Moment, als Moskau zum „Dritten Rom“ und der Moskauer Großfürst zum orthodoxen Selbstherrscher und Zar aufstieg, bereits auf dem Wege in ein multiethnisches, multireligiöses, sozial und ökonomisch heterogenes und äußerst komplexes Reichsgefüge war. Die Orthodoxe Kirche besaß auf dem Markt der religiösen Angebote kein Monopol, wohl aber die Unterstützung der marktbeherrschenden Staatsgewalt. Damit nahm das orthodoxe Bekenntnis wichtige Funktionen innerhalb der Ordnungen des Russländischen Reiches ein, die jedoch auch stets gefährdet waren und sich mit der Zeit tiefgreifend wandelten. Die Funktionen und Wandlungen orthodoxer Religion im Kontext des Russländischen Reiches sind Gegenstand dieses Workshops.
gefördert durch das Gutenberg-Lehrkolleg der JGU Mainz
Proseminare gelten als zentrales Element im geschichtswissenschaftlichen Studium, denn sie zeichnen sich durch eine ausgeprägte Kompetenzorientierung aus: In ihnen sollen die Studierenden handwerklich-propädeutisch zum wissenschaftlichen Arbeiten befähigt werden. Der Katalog an zu vermittelnden Kompetenzen wird fortlaufend angepasst und weiterentwickelt. Hier setzt das Lehrprojekt an. Es soll Lehrenden nachhaltige Reflexions- und Wissensimpulse anbieten. Durch eine systematische Einbindung der Perspektive der Studierenden soll zudem eine Sensibilisierung der Lehrenden sowie eine bessere Vereinbarkeit der Perspektiven beider Seiten erreicht werden. Hierzu gibt es im SoSe 2012 drei Veranstaltungen, die der Reflexion und Diskussion dienen. Im WiSe 2012/13 soll der Transfer in die Praxis folgen, flankiert durch Formen kollegialen Austauschs und Coachings. Zudem gibt es Online-Befragungen zu Selbstbildern und Rollenerwartungen von Studierenden, die wiederum in die Lehrkonzepte einfließen. Vorgesehen ist, die Erträge des Projekts zu publizieren.
Förderung durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre
ModeLL-M ist eines von 139 Projekten, die bundesweit von der Stiftung „Innovation in der Hochschullehre“ im Rahmen der Ausschreibung „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ (2020) gefördert werden. Während der Projektlaufzeit (August 2021 – Juli 2024) sollen Modelle entwickelt werden, die aufzeigen, wie zentrale Faktoren für studierendenzentriertes Lehren und Lernen durch die Verschmelzung von digitalen Elementen und Präsenzformaten gestärkt werden können. Das Historische Seminar widmet sich in diesem Zusammenhang dem Modellbereich Digital erweiterte Projektlehre (https://modell-m.uni-mainz.de/modellbereiche/digital-erweiterte-projektlehre/). Unter dem Begriff Projektlehre wird eine wissenschaftsbasierte und handlungsorientierte Form der Lehre verstanden, bei der sich Studierende selbständig und in Gruppen mit fachwissenschaftlichen Problemen und Fragestellung auseinandersetzen. Die/der Lehrende begleitet das Projekt und leitet die Studierenden an. Das Lehrkonzept steht für einen Paradigmenwechsel vom Lehren zum Lernen (from teaching to learning). Es reagiert damit auf die Vorgaben der Bologna-Reform nach mehr Praxisbezug im Studium und zielt auf eine verbesserte Beschäftigungsfähigkeit (Employability) der Studierenden ab.