Sommersemester 2010

1. Prüfungstermine im Sommersemester 2019 und Informationen zur Prüfungsanmeldephase

Prüfungsanmeldephase

» Informationen zur Prüfungsanmeldephase und Prüfungstermine im Fach Geschichte im Sommersemester 2019 (PDF)

In der Zeit von Dienstag, 11.06.2019, 13 Uhr – Montag, 24.06.2019, 13 Uhr läuft die Prüfungsanmeldephase in Jogustine.

Während dieser Zeit können Sie sich in Jogustine für Prüfungen anmelden.

Für die Teilnahme an Prüfungen und Wiederholungsprüfungen gilt Anmeldepflicht! Wer sich nicht fristgerecht zu den Prüfungen anmeldet, darf nicht an den Prüfungen teilnehmen. Sollten Sie aus technischen Gründen die Prüfungsanmeldung in Jogustine nicht durchführen können, müssen Sie sich rechtzeitig per Email im o.g. Zeitraum an das Prüfungsamt (Frau Shahla, Mail: ) wenden.

Eine Anleitung zur erfolgreichen Prüfungsanmeldung in Jogustine finden Sie unter http://www.info.jogustine.uni-mainz.de/.  

Wiederholungsprüfungen - Pflicht zur Wiederholungsprüfung

Im Historischen Seminar werden die Wiederholungsprüfungen halbjährlich angeboten. Das heißt: Die Wiederholung einer Prüfung wird immer am Ende des nächsten Semesters zeitgleich mit den regulären Prüfungen des laufenden Semesters angeboten.

Beispiel: Prüfung im SoSe 2017 nicht bestanden » Wiederholung findet im WS 2017/18 statt.

Die o. g. Prüfungsanmeldephase gilt auch für Wiederholung der Prüfungen aus den zurückliegenden Semestern.

Bitte beachten Sie: Modul- und Modulteilprüfungen dürfen insgesamt nur zweimal wiederholt werden. Beim Nichtbestehen der zweiten Wiederholungsprüfung verlieren Sie den Prüfungsanspruch. Laut Prüfungsordnung sollen Sie immer den nächstmöglichen Wiederholungstermin wahrnehmen. Das bedeutet, dass Sie sich selbständig in Jogustine zu der Wiederholungsprüfung anmelden müssen. Wenn Sie das nicht tun, bekommen Sie die Note 5,0 aufgrund von Fristversäumnis. Bitte melden Sie sich deshalb unbedingt zu den angebotenen Wiederholungsprüfungen an, wenn Sie zu der im Folgenden unter 1- 4 genannten Personen-Gruppe gehören.

Sie müssen sich zu einer Wiederholungsprüfung anmelden,

  • wenn Ihre Modul- bzw. Modulteilprüfung (z. B. Klausur, Hausarbeit, müdl. Prüfung) zuletzt mit der Note 5,0 bewertet wurde,
  • wenn Sie sich zu einer Modul- bzw. Modulteilprüfung angemeldet hatten, an der Prüfung aber ohne Angabe von Gründen nicht teilgenommen haben bzw. keine Hausarbeit abgegeben haben (Säumnis! = Prüfung wurde mit 5,0 der Note bewertet!),
  • wenn Sie sich zu einer Modul- bzw. Modulteilprüfung angemeldet hatten und aus anerkannten Gründen (z. B. Krankschreibung mit Attest, Beurlaubung usw. ) nicht an der Prüfung teilnehmen konnten,
  • wenn Sie während der letzten Prüfungsanmeldephase im letzten Semester die Anmeldung zu einer Wiederholungsprüfung versäumt haben und Ihre Prüfung wegen Fristversäumnis mit der Note 5,0 bewertet wurde (Nichtanmeldung zur Wiederholungsprüfung = Wiederholungsfrist versäumt = Note 5,0 / weiterer Fehlversuch!).

Bei Nichtanmeldung wird Ihnen ein Fehlversuch angerechnet. Im Zweifelfall wenden Sie sich bezüglich Ihrer Prüfungsversuche per E-Mail an Frau Shahla im Prüfungsamt.

Wichtiger technischer Hinweis zur Anmeldung für Wiederholungsprüfungen

Wiederholungsprüfungen können Ihnen in JOGU-StINe auf unterschiedliche Art angezeigt werden. Wenn auch die Lehrveranstaltung erneut angeboten wurde, finden Sie die Prüfung ganz gewöhnlich im aktuellen Semester. Wird lediglich die Prüfung erneut angeboten, fin­den Sie die Wiederholungsprüfung in dem Semester, in welchem die ursprüngliche Prüfung stattgefunden hat. Wählen Sie über das Dropdown-Menü das entsprechende Semester aus. Im Zweifelfall wenden Sie sich per E-Mail an Frau Shahla im Prüfungsamt.

Abmeldung von Prüfungen

Eine eigenständige Abmeldung von Prüfungen ist nur während der Prüfungsanmeldephase möglich.

2. Einführungsveranstaltung für Erstsemester der geschichtswissenschaftlichen Studiengänge

Im Rahmen der Einführungswoche bietet das Historische Seminar ein differenzierteres Spektrum an Einführungsveranstaltungen für Erstsemester der geschichtswissenschaftlichen Studiengänge an der Universität Mainz an.

Die neuen Master-Studierenden (M.A., M.Ed.) möchten wir gerne am Dienstag, 16. Oktober, um 13 Uhr im Hörsaal RW 1 (Rechtswissenschaften) begrüßen. Bei dieser Gelegenheit werden wir Ihnen das Master-Studium der Geschichte in Mainz vorstellen.

Die neuen Bachelor-Studierenden (B.A., B.Ed.) möchten wir gerne am Dienstag, 16. Oktober 2012, um 14 Uhr im Hörsaal RW 1 (Rechtswissenschaften) begrüßen.

Danach haben Sie die Möglichkeit, in Erstsemestertutorien mit Vertretern der Fachschaft Geschichte die ersten Schritte an der Universität Mainz zu gehen und rasch alle notwendigen Formalia abzuarbeiten: den ZDV-Account, den Benutzerausweis der UB und viele weitere Dinge, die wenig Arbeit machen, erfahrungsgemäß in der ersten Studienwoche aber schwierig zu überschauen sind.

Abschließend möchten wir Sie am gleichen Tag um 18 Uhr in den Hörsaal P 1 einladen, um Ihnen dort die wichtigsten Hürden der Anmeldung zu unseren Lehrveranstaltungen über Jogustine vorzuführen. Da der erste Kontakt mit dieser komplexen Software erfahrungsgemäß frustrierend sein kann und zumindest in fast allen Fällen viele Fragen aufwirft, möchten wir Sie dringend ermuntern, an dieser zusätzlichen Veranstaltung teilzunehmen.

Am Mittwoch, 17. Oktober, findet von 10-12 Uhr in P 12 das Erstsemesterfrühstück der Fachschaft Geschichte statt.

ERASMUS-Studierende haben die Möglichkeit, sich am Mittwoch, 17. Oktober, ab 9 Uhr bei Dr. Pia Nordblom (Philosophicum, P 00-617) beraten zu lassen - zur Planung der Lehrveranstaltungen, zum Learning Agreement und anderen Fragen.

Daneben haben Sie in der Einführungswoche die Möglichkeit, die Fachschaft Geschichte in besonderen studienpraktischen Fragen zu kontaktieren. Hochschulwechslern empfehlen wir wegen der komplexen Anerkennungs- und Einstufungsfragen den Besuch der Studienfachberatung.

Für Schwierigkeiten mit der Lehrveranstaltungsanmeldung wird Benjamin Conrad am Donnerstag, 18. Oktober, von 9-13 Uhr im Sekretariat der Geschäftsleitung des Historischen Seminars (Philosophicum, U1-597) einen Open Helpdesk anbieten.

3. Gastvorträge im Zusammenhang mit der Besetzung einer W1-Juniorprofessur Kulturgeschichte der Antike

Einladung zu Gastvorträgen am Mittwoch, 14.07.2010 von 10:30 – 15:00 Uhr im Fakultätssaal, Philosophicum

10:30 Uhr
Dr. Jens Bartels (Zürich)
"Frauen als politische Entscheidungsträgerinnen? Die Briefe der römischen Augustae und der hellenistischen Königinnen im historischen Vergleich"

11:30 Uhr
Dr. Andreas Hartmann (Eichstätt)
"Die Makkabäer als Euergeten? Jüdisches und Hellenistisches im Bestallungsdekret für Simon"

12:30 Uhr
Pause

13:00 Uhr
Dr. Andreas V. Walser (München)
"’Roe v. Hippocrates’ – Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten von Amerika und die Antike"

14:00 Uhr
Dr. Filippo Carlà (Heidelberg)
"Schutzheilige, Politik und städtische Identität im spätantiken Italien: eine Fallstudie"

Diese Vorträge stehen im Zusammenhang mit der Besetzung einer W1-Juniorprofessur Kulturgeschichte der Antike. Alle Universitätsprofessoren/-innen, Habilitierten, akademischen Mitarbeiter/-innen, Studierende sowie Freunde des Fachbereichs 07 – Geschichts- und Kulturwissenschaften, sind herzlich zu den Vorträgen eingeladen.

4. Informationsveranstaltungen für Bachelorstudierende der geschichtswissenschaftlichen Studiengänge

Das Studienbüro möchte die Studierenden der geschichtswissenschaftlichen Bachelor-Studiengänge gerne über organisatorische Fragen der Bachelorstudiengänge und den weiteren Gang der Reformen sowie die Planung der Masterstudiengänge informieren. Hierzu gibt es zwei Informationsveranstaltungen:

Donnerstag, 27. Mai 2010, 18.00 Uhr, P 1:

  • Studienverläufe, Prüfungen, Sprachanforderungen, Anmeldung zu Lehrveranstaltungen und zu Prüfungen, Auslandsaufenthalte (vor allem für Studienanfänger gedacht)

Mittwoch, 23. Juni 2010, 18.00 Uhr, P 1:

  • Planungen für den Master, Schwerpunktbildungen, evtl. Konsequenzen für die Anmeldung zu Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2010/2011, Sprachanforderungen, Auslandsaufenthalte

5. Gastvortrag von Prof. W. R. Smyser

Das Historische Seminar und das US-Generalkonsulat in Frankfurt/Main laden zu einem Gastvortrag ein:

Prof. W. R. Smyser (Georgetown University, Washington D.C.):
Kennedy, Khrushchev, and the Berlin Wall Crisis

am Mittwoch, 23.06.2010, 11.00 c.t., BKM-Gebäude, Seminarraum 00-025.

6. Wissenschaftliche Tagung: Deutsch-russische Universitätsbeziehungen vom Ende des 18. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts im europäischen Kontext. Transfer, Wechselwirkungen, Lebenswelten

Ort und Zeit:

17.– 19.06.2010
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Philosophicum
Fakultätssaal

Veranstalter:

Historisches Seminar, Arbeitsbereich Osteuropäische Geschichte
Jakob-Welder-Weg 18
55128 Mainz  

Beschreibung:

Die russischen Universitäten an der Wende des 18. zum 19. Jahrhundert sind ohne ihren europäischen Kontext weder institutionen- noch bildungs- und kulturgeschichtlich zu verstehen. Insbesondere die deutsch-russischen Universitätsbeziehungen spielen hierbei eine bedeutende Rolle. Transferprozesse fanden nicht nur auf der Ebene des Organisationsmodells und der wissenschaftlichen Konzepte statt, sondern auch auf der Ebene persönlicher Kontakte und Einflüsse. Für die neuen Universitäten wurde Personal benötigt, das vor allem im deutschsprachigen Raum gewonnen wurde. Es brachte "seine" Vorstellungen eines akademischen Milieus mit nach Russland und pflegte es weiter, durchaus im Spannungsfeld zu den Erwartungen des Staates, der Gesellschaft und der individuellen oder gruppenspezifischen Lebenswelt. Das deutsche universitäre Milieu war insofern zwar "nach Russland verpflanzt", aber zugleich in ein Umfeld von staatlichen und gesellschaftlichen Verhältnissen hinein gefügt worden, die sich wesentlich von den westeuropäischen unterschieden. Die Wirkungen von Reformen und Adaptionen einerseits und gesellschaftliche Entwicklungen und das Entstehen von universitären Gruppen, die von Multiethnizität und sozialer Herkunft mitbedingt wurden, andererseits entfalteten sich über Jahrzehnte hinweg.

Ausgehend von diesen Befunden soll auf der Tagung das gesamte 19. Jahrhundert in den Blick genommen: In einem öffentlichen Abendvortrag und einem ersten Panel sollen die europäische Folie der deutsch-russischen Universitätsbeziehungen und damit die Frage der staatlich initiierten Übernahmen von Universitätsmodellen in institutioneller, aber auch in konzeptioneller Hinsicht Gegenstand sein. Sodann werden die Träger der Universität als Subjekte und Objekte der Reformen thematisiert: Professoren und Studenten sind Gegenstand des zweiten Panels. Adaption und Transfer sollen hier in Fallbeispielen anhand der Veränderung spezifischer Lebenswelten rekonstruiert werden. Schließlich wird die russländische Erfahrung in der Veränderung der Lebenswelten mit Blick auf den deutsch-russischen Vergleich erneut in den europäischen Kontext integriert. Das Gesamtprogramm wie die Fallbeispiele in den einzelnen Panels dienen somit nicht dem Entwurf eines Gesamtbildes, sondern der Perspektivierung weiterer Forschung innerhalb eines räumlich und zeitlich zu erweiternden Netzwerkes. 

Die Tagung findet in Kooperation mit dem Deutschen Historischen Institut Moskau statt und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem RGNF (Российский гуманитарный научный фонд) finanziert. Konferenzsprachen sind Deutsch und Russisch.

Programm:

Öffentlicher Abendvortrag:

Besonders herzlich möchten wir Sie zu einem die Tagung einleitenden Öffentlichen Abendvortrag mit anschließendem Empfang einladen:

Prof. Dr. Wolfgang J. Weber (Augsburg): Die Universität als europäische Idee

Donnerstag, 17. Juni 2010
18.00-20.00 Uhr
Fakultätssaal (Philosophicum, JGU Mainz)

 

7. Vortragsreihe des Arbeitsbereichs Alte Geschichte im Historischen Seminar und des Instituts für Klassische Archäologie

Das Institut für Klassische Archäologie und der Lehrstuhl Alte Geschichte laden ein zu folgenden Gastvorträgen:

Mo., 26.04.2010

Prof. Dr. Jon Lendon (Virginia/ Heidelberg)
Rhetoric and Urban Planning in the Roman Empire
Campus, Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18, Hörsaal P 2 
Beginn: 18 Uhr

Mo., 03.05.2010

Dr. Michael Blömer
Skulpturen römischer Zeit aus Nordsyrien – Identität und kulturelle Tradition in Kyrrhestike und Kommagene
Campus, Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18, Hörsaal P 2
Beginn: 18 Uhr

Mi., 05.05.2010 (anderer Tag!)

Prof. Dr. Greg Woolf (St. Andrews/ Erfurt)
The origins of religious pluralism in the Roman Empire and beyond
Campus, Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18, Hörsaal P 2
Beginn: 18 Uhr

Mo., 17.05.2010 (anderer Ort!)

Prof. Dr. Martin Bentz (Bonn)
Elisch-rotfigurige Keramik – ein eigener Weg zwischen attischen und unteritalischen Vorbildern?
Campus, Forum Universitatis VII, Johann-Joachim-Becher-Weg 4, Hörsaal HS 10
Beginn: 18 Uhr

Mo., 07.06.2010

Prof. Dr. Winfried Schmitz (Bonn)
Sklavenfamilien im archaischen und klassischen Griechenland
Campus, Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18, Hörsaal P 2
Beginn: 18 Uhr

Mo., 14.06.2010

Prof. Dr. Tanja S. Scheer (Oldenburg)
Augustus und Athena. Arkadische Kultbilder zwischen Religion und Politik
Campus, Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18, Hörsaal P 2
Beginn: 18 Uhr

Mo., 28.06.2010

Prof. Dr. Nota Kourou (Athen)
From the Dark Ages to the Rise of the Polis in the Cyclades: The Case of Tenos
Campus, Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18, Hörsaal P 2
Beginn: 18 Uhr

Mo., 12.07.2010

Dr. Helga Eilwanger-Donder
Das Aphrodite-Heiligtum von Milet im Spiegel seiner Bronzefunde
Campus, Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18, Hörsaal P 2
Beginn: 18 Uhr

8. Kolloquium zur Militärgeschichte für Nachwuchswissenschaftler/-innen

Vom 17. bis 19. Mai 2010 findet im Senatssaal der Johannes Gutenberg-Universität Mainz das Kolloquium zur Militärgeschichte für Nachwuchswissenschaftler/-innen statt. Es wird veranstaltet vom Wissenschaftlichen Beirat zur Verleihung des Werner-Hahlweg-Preises, dem Deutschen Komitee für die Geschichte des Zweiten Weltkrieges, dem Arbeitskreis Militärgeschichte und dem Arbeitskreis Militär und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit. Um Anmeldung wird gebeten ( ). Weitere Informationen und Programmflyer finden Sie hier: http://www.uni-mainz.de/FB/Geschichte/hist4/755.php.

9. Veranstaltungen der Zweigstelle Mainz der Südosteuropa-Gesellschaft

Die Zweigstelle Mainz der Südosteuropa-Gesellschaft, das Historische Seminar, der Arbeitsbereich Osteuropäische Geschichte und das Studium generale laden zu folgendem Vortrag ein:    

Conf. univ. Dr. Bogdan-Petru Maleon (Iasi, Rumänien)

Political non-Capital Punishments in the Byzantine Custom

Die Zweigstelle Mainz der Südosteuropa-Gesellschaft und der Arbeitsbereich Osteuropäische Geschichte laden zu folgendem Vortrag in englischer Sprache ein:

Conf. univ. Dr. Bogdan-Petru Maleon (Universitatea "Alexandru Ioan Cuza", Iasi/Rumänien)

Political non-Capital Punishments in the Byzantine Custom. The Case of the Romanian Medieval Principalities

Dienstag, 29. Juni 2010, 18.15 Uhr, Raum 01-718 (Philosophicum)

Within the Byzantine Empire the penalties for political offence illustrated the changes at ideological level produced under the impact of Christian faith and oriental influences. The law of Roman origin was adapted to the new realities, and executions were replaced with various physical punishments, among which mutilations were the most important. Walachia and Moldavia adopted Byzantine law, but custom was referred to in procedural practice, which left the princes as autocratic sovereigns great freedom in terms of sentencing. Thus, Romanian medieval society preserved a series of legal practices of Byzantine tradition in full modernity. Mutilation was used for punishing political offences until the 18th century, while beating was practised till the 19th century.

Bogdan-Petru Maleon, Conf. univ. Dr., studied History in Iasi; lecturer and researcher at the Faculty of History of the University of Iasi; founding member and since 2007 President of the Society for Historical Studies in Romania. The focal points of his work and research include the church history, as well as the ideology, symbols and rituals of power in the Byzantine and post-Byzantine area.

Related and current publications (selection): Confession and Culture in the Middle Ages. co-editor Iasi 2004; Secular Clergy in Moldavia, 14th–16th centuries. Iasi 2007; Ideologies and Representations of Power in Europe. co-editor Iasi 2009.

Vor dem Regen – Before the Rain

Die Fachschaft Geschichte und die Zweigstelle Mainz der Südosteuropa- Gesellschaft laden zu einem Filmabend ein:

Vor dem Regen – Before the Rain
(Eine Geschichte in drei Teilen)
1994, Regisseur Milcho Manchevski

Donnerstag, 17. Juni 2010, 20.00 Uhr, Hörsaal P 2 (Philosophicum)

"Before the Rain" ist ein Episodenfilm, für den die Jugoslawienkriege in der ersten Hälfte der 1990er Jahre den zeithistorischen Hintergrund darstellen. Mazedonien, dessen Problematik hier im Mittelpunkt steht, blieb zwar davon verschont, nicht jedoch vor ethnischer Gewalt.

Der Film verbindet in den "Fabeln in drei Teilen" (Manchevski), die in der Reihenfolge in Mazedonien ("Worte"), London ("Gesichter") und Mazedonien ("Bilder") spielen, kunstvoll sich tödlich verstrickende Lebensstränge mehrerer Figuren. Die Zeit tritt auf der Stelle. Der Film suggeriert eine Immerwiederkehr der sich im Kreis drehenden Zeit. Alles verbindet sich mit allem, jeder Moment ist gleich wichtig. Es geht dabei nicht "nur" um den "Balkan" als Ort von Kriegen, von Vertreibungen, von Blutfehden, oder "nur" um den mazedonischalbanischen Konflikt, sondern um die grundlegende Natur des Menschen, die Koexistenz von Gewalt, Nationalismus, Rationalität und Humanität. Vor dem Regen kann man spüren, wie er heraufzieht. Manchevski erzählt von diesem Gespür für Heraufziehendes, für sich ankündigende Erschütterungen, im Gesellschaftlichen wie im Privaten. Die Geschichte verknüpft Altes mit Neuem, das Märchen mit der Reportage, die Ikonen mit den Maschinenpistolen und im Kreislauf der Zeit ergreift sie durchaus Partei.

"Before the Rain" – eine englisch-französisch-mazedonische Koproduktion, die in synchronisierter Fassung gezeigt wird – ist das Erstlingswerk des in Skopje geborenen Regisseurs Milcho Manchevski (Milco Mancevski), das zahlreiche Preise und Ehrungen erhalten hat. Neben markanten Schauspielern, dem bekannten jugoslawischen Darsteller Rade Šerbedžija und der Engländerin Katrin Cartlidge, bietet der Film auch die ausdrucksstarke Musik der mazedonischen Gruppe Anastasia, in der sich byzantinische Traditionen mit orthodoxer Kirchenmusik und volkstümlichen Weisen verbinden.

Prof. Dr. Joachim von Puttkamer (Jena)

Nationale Schulpolitik in einem vielsprachigen Umfeld. Ungarn 1867–1914

Donnerstag, 06. Mai 2010, 18.15 Uhr, Hörsaal P 4 (Philosophicum)

Die ungarische Schulpolitik von 1867 bis 1914 steht bis heute in der Kritik, gilt sie doch als wichtigster Beleg für die sprachliche und kulturelle Unterdrückung der Minderheiten. Als Versuch, die erstmals 1848 of­fen zutage getretene Brisanz des ungarischen Nationalitätenkonfliktes einzuhegen, ist sie rundum gescheitert. Die Gründe lagen jedoch nicht allein in der Hybris einer verfehlten Assimilationspolitik gegen­über einer nichtmagyarischen Bevölkerungsmehrheit. Vielmehr zeigten sich hier grundlegende Probleme nationaler Staatlichkeit nicht nur im Südosten Europas, deren Auswirkungen bis in die Gegenwart zu beo­bachten sind.

Joachim von Puttkamer, Studium der Neueren und Osteuropäischen Geschichte in Freiburg und Lon­don; seit 2002 Lehrstuhlinhaber für Osteuropäische Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena; 2006–2009 Sprecher des Graduiertenkollegs "Kulturelle Orientierungen und gesellschaftliche Ordnungs­strukturen in Südosteuropa". Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen u. a. Nationalismus und Natio­nalbewegungen in Ungarn 1790–1918; Staatsgründungen und soziale Reform in Ostmitteleuropa zwi­schen den Weltkriegen; Geschichte der Habsburgermonarchie 1740–1918; Quellen zur Schulgeschichte Siebenbürgens im 19. Jahrhundert.  

Themenbezogene und aktuelle Publikationen (Auswahl): Schulalltag und nationale Integration in Ungarn. Slowaken, Rumänen und Siebenbürger Sachsen in Auseinandersetzung mit der ungarischen Staatsidee, 1867–1914. München 2003 (Südosteuropäische Arbeiten 115); Staat, Loyalität und Minderheiten in Ost­mittel- und Südosteuropa 1918-1941. Mithg. München 2007 (Buchreihe der Kommission für Geschichte und Kultur der Deutschen in Südosteuropa 39); Ostmitteleuropa im 19. und 20. Jahrhundert. München 2010 (Oldenbourg Grundriß der Geschichte 38).

 


 

Die Zweigstelle Mainz der Südosteuropa-Gesellschaft, das Historische Seminar, die Deutsch-Rumänische Akademie und das Studium generale laden zu folgendem Vortrag ein:

Dr. Anneli Ute Gabanyi (Berlin)

Securitate-Staat Rumänien? Geschichte, Lebenswirklichkeit, Aufarbeitung

Donnerstag, 22. April 2010, 18.15 Uhr, Hörsaal P 4 (Philosophicum)

Die nach der sowjetischen Besatzung Rumäniens einsetzende Geschichte des Aufbaus geheimdienstlicher Organisationen sowie der darauf folgenden systematischen Überwachung, Terrorisierung und Einschüchterung der Bevölkerung durch die politische Polizei "Securitate" ist auf das engste mit der gesamtgeschichtlichen Entwicklung Rumäniens zwischen 1944 und 1989 verknüpft. Die Öffnung der rumänischen Archive und der erstmalige Zugang vieler betroffener Bürger zu ihren Überwachungsakten führten zu schockierenden und menschlich enttäuschenden Einsichten. Welche Rolle spielte der Inlandsgeheimdienst in Rumänien im institutionellen Kontext? Welche Personengruppen waren besonders betroffen? Welche Phasen dieser Entwicklung lassen sich abstecken? Wie stellt sich der Prozess der nach 1989 erfolgten Offenlegung und Erschließung der Geheimdienstakten sowie der Zugangsgewährung dazu im Vergleich mit anderen ehemals kommunistischen Staaten Europas dar?

Anneli Ute Gabanyi, Dr. phil. M.A., hat Anglistik und Romanistik an den Universitäten Klausenburg/Cluj- Napoca und München, Komparatistik an der Universität Clermont-Ferrand und Politische Wissenschaften an der University of Southern California, School of International Relations studiert. 1969–1987 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut von Radio Free Europe in München (1984–1987 Leiterin der rumänischen Abteilung); 1988–2000 wissenschaftliche Referentin für Rumänien am Südost- Institut in München und 2001–2007 wissenschaftliche Referentin beim Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin.

Themenbezogene Publikationen (Auswahl): Partei und Literatur in Rumänien seit 1945. München 1975; Die unvollendete Revolution. Rumänien zwischen Diktatur und Demokratie. München 1990; Systemwechsel in Rumänien. Von der Revolution zur Transformation. München 1998; The Ceauşescu Cult. Power Politics and Propaganda in Communist Romania. Bukarest 2000.

10. Vortragsreihe Byzantinische Archäologie

Die Vortragsreihe "Forschungen zur Byzantinischen Archäologie in Mainz" wird veranstaltet von der Byzantinischen Archäologie Mainz, die seit 2006 als Kooperation des Römisch-Germanischen Zentralmuseums und der Johannes Gutenberg-Universität besteht. Beteiligt sind seitens der Universität Mainz die Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte, die Byzantinistik, die Provinzialrömische Archäologie am Institut für Vor- und Frühgeschichte sowie die Ägyptologie. Ziel ist es, in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit Forschungen im Bereich der Byzantinischen Archäologie durchzuführen, die Nachwuchsbildung mittels Stipendienvergabe zu fördern und im Rahmen von Tagungen sowie öffentlichen Vorträgen Themen der Byzanzforschung zu vermitteln.

Programm

Mittwoch, den 28. April 2010, 18.15 Uhr
Dr. Stephen H. Rapp Jr. (Bern)
The Bagratid Revolution: Dynastic Reorientation and the Byzantinization of Georgia
INFO-Box, Nähe ReWi-Gebäude, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Mittwoch, den 19. Mai 2010, 18.15 Uhr
Dr. Margit Mersch (Erlangen-Nürnberg)
Lateinisch-griechische Simultankirchen? Gemeinsame Sakralorte orthodoxer und lateinischer Christen im östlichen Mittelmeerraum des 13.-15. Jahrhunderts
Hörsaal P2, Philosophicum, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Mittwoch, den 26. Mai 2010, 18.15 Uhr
Prof. Dr. Barbara Schellewald (Basel)
Kulturtransfer und Alpenraum – Eine byzantinische Hodegetria und ihr hölzerner Auftritt
Hörsaal des Instituts für Kunstgeschichte (Binger Str. 26)

Mittwoch, den 7. Juli 2010, 18.15 Uhr
Pamela Bonnekoh M.A. (Münster)
Neues zur 'historischen' Malerei in der Demetrioskirche von Thessaloniki
Hörsaal des Instituts für Kunstgeschichte (Binger Str. 26)

11. Reichskreise und Regionen im frühmodernen Europa - Horizonte und Grenzen im "spatial turn"

Die Sektion "Franken" des Zentralinstituts für Regionenforschung, das Historische Seminar der Universität Mainz, der Interdisziplinäre Arbeitskreis Reichserzkanzler, das Institut für Geschichtliche Landeskunde Mainz und der Erbacher Hof Mainz laden zu der interdisziplinären und internationalen Tagung "Reichskreise und Regionen im frühmodernen Europa - Horizonte und Grenzen im 'spatial turn'" vom 3. bis 5. September 2010 ein. Organisiert wird diese Tagung von Prof. Dr. Wolfgang Wüst (Uni Erlangen-Nürnberg) und dem Mainzer Frühneuzeitler PD Dr. phil. habil. Michael Müller, zur Zeit als Gastprofessor am Institut für Geschichte und Ethnologie, Philosophisch-Historische Fakultät, der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck tätig.

» Programm (PDF, 1,5 MB)

12. Erhebungen zur Arbeitsbelastung im Bachelorstudium im Sommersemester 2010

Die Studierendenproteste in den vergangenen beiden Semestern haben die politische Aufmerksamkeit auf die Arbeitsbelastung der Bachelorstudierenden gelenkt. Tatsächlich ist über die Arbeitsbelastung von Bachelorstudierenden über Fächer hinweg noch recht wenig bekannt; und auch studiengangsspezifisch ist der Wissensstand unterschiedlich. Das Historische Seminar hat den tatsächlichen "Workload" in der Vergangenheit vor allem im Rahmen der Drittsemesterberatung erfragt; im Sommersemester werden die Universität und das Historische Seminar auf unterschiedlichen Wegen an eine systematische Erhebung der Arbeitsbelastung gehen.

Was ist geplant?

Von Seiten der Universität ist im Bereich der Lehramtsstudiengänge (B.Ed.) eine universitätsweite Workloaderhebung im Rahmen der bildungswissenschaftlichen Lehrveranstaltungen angekündigt worden. Genaueres hierzu ist noch nicht bekannt. Daneben wird das Zentrum für Qualitätssicherung und -entwicklung (ZQ) der JGU Mainz fachspezifisch Interviews mit Studierendengruppen der fachwissenschaftlichen Studiengänge führen. B.A.-Kernfach-Geschichte-Studierende des 3. und 4. Fachsemesters sind eingeladen, sich am 02.06.2010 um 14:00–15:30 Uhr im Besprechungsraum des ZQ, Forum universitatis 4, 2. Stock, Raum 02-428 einzufinden, um dort zu Ihrer Arbeitsbelastung fachspezifisch Auskunft zu geben.

Das Historische Seminar selbst hat bereits vor längerem eine Workloaderhebung in einigen Lehrveranstaltungstypen beantragt, die möglichst verschiedene Fachsemester und Veranstaltungstypen erfassen soll. Im Sommersemester 2010 werden diesem Plan folgend Workloaderhebungen in der Vorlesung "Einführung in die Allgemeine Geschichte", in den Proseminaren zum Basismodul 4 "Frühe Neuzeit" und in den Übungen "Einführung in Grundlagen, Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft" durchgeführt. Wir möchten Sie bitten, dieses Angebot ernsthaft zu nutzen. 

13. Cultural History in Europe. Institutions - Themes - Perspectives. Internationale Konferenz des FSP Historische Kulturwissenschaften

Hauptziel der Konferenz ist eine umfassende Bestandsaufnahme zur Kulturgeschichte in Europa. Teilnehmer aus über zehn europäischen Staaten werden dazu über den Stand der Kulturgeschichte in ihren jeweiligen Ländern berichten. Dabei werden sie auch die Form ihrer Institutionalisierung an den Universitäten, Forschungsinstituten und anderen Einrichtungen ihres Landes berücksichtigen. Außerdem wird eine Zusammenschau der landesspezifischen Forschungsthemen und Fragestellungen angestrebt. In Erfahrung gebracht werden soll, welche Fragen und Themen wo gerade Konjunktur haben oder bereits weitgehend bearbeitet worden sind. Verbunden damit ist die Frage nach den (zu vermutenden) zukünftigen Arbeitsfeldern. So wird schließlich auch nach den weiteren Perspektiven der Kulturgeschichte gefragt. Dazu gehören zunächst einmal Chancen und Grenzen für die finanzielle Förderung durch Universitäten und/oder (Landes-) Regierungen. Darüber hinaus ist in diesem Zusammenhang auch das Verhältnis zu anderen Teilen der Geschichtswissenschaft und zu den Kulturwissenschaften (Cultural Studies) im weiteren Sinne zu betrachten.

» Programm der Tagung

Die Konferenz wird veranstaltet vom FSP Historische Kulturwissenschaften (HKW) in Kooperation mit der Abteilung II des Historischen Seminars. Sie wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Um Anmeldung unter wird gebeten.