Wir freuen uns, dass Sie sich für uns interessieren, und möchten Sie herzlich begrüßen. Das Historische Seminar gehört zum Fachbereich 07 Geschichts- und Kulturwissenschaften der JGU Mainz, der in seiner Fächervielfalt ungewöhnlich differenziert und breit aufgestellt ist. Auf diesen Seiten finden Sie ausführliche Informationen zum Historischen Seminar selbst, unseren Forschungsaktivitäten, unserem Lehrangebot und den von uns betreuten Studiengängen sowie zum Studienbüro, das diese Studiengänge verwaltet, und zu aktuellen Vorhaben, auf die wir Sie freundlich hinweisen möchten.
Im Folgenden finden Sie nur Mitarbeitende des Studienbüros, der Studienfachberatung und Beauftragte des Historischen Seminars. Die einzelnen Mitarbeitenden der Arbeitsbereiche finden Sie auf den jeweiligen Websites.
Prof. Dr. Johannes Paulmann ist als Direktor der Abteilung für Universalgeschichte am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz zugleich Professor des Historischen Seminars der JGU Mainz, in der Lehre jedoch dauerhaft freigestellt. In der Praxis besteht eine enge Zusammenarbeit des Historischen Seminars der JGU Mainz und des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte sowohl in der Lehre (durch Herrn Paulmann und durch Mitarbeitende des Institutes) wie auch in der Forschung (etwa in Form des gemeinsamen Graduiertenkollegs „Die christlichen Kirchen vor der Herausforderung ‚Europa'“).
Das Studienbüro Geschichte administriert die Bachelor- und Masterstudiengänge am Historischen Seminar. Es steht Studierenden und Lehrenden als Ansprechpartner für studiengangsspezifische Fragen oder auch für Fragen rund um Jogustine zur Verfügung. Sie erreichen das Studienbüro entweder persönlich oder telefonisch oder per Mail unter der gemeinsamen Mailadresse studienbuero-geschichte@uni-mainz.de. Bitte verwenden Sie diese Adresse, wenn Sie nicht sicher sind, an wen Sie Ihre Anfrage richten sollen; verschicken Sie bitte keine parallelen Mails an mehrere Mitarbeitende.
- Verantwortliche Organisation und Koordination der geschichtswissenschaftlichen Studiengänge
- Sicherstellen einer ordnungsgemäßen Zulassung von Studierenden zu Lehrveranstaltungen im Sinne des Prüfungsrechts
- Qualitätssicherung
- Weiterentwicklung der laufenden Studiengänge
- An- und Abmeldung von Studierenden zu Lehrveranstaltungen im System
- Semesterplanung
- Beratung von Studierenden und Lehrenden in Prüfungsfragen
- Planung von Prüfungsterminen und Prüfungskorridoren in Abstimmung mit den Prüfenden sowie weiteren zuständigen Gremien
- Verwaltung der Prüfungsanmeldungen und Prüfungsdaten in Campusnet/JoguStine
- An- und Abmeldung von Studierenden zu Prüfungen
E-Mail: shahla@uni-mainz.de
Tel.: (49)-6131-39-20195
Fax: (49)-6131-39-20324
Büro: Philosophicum, Raum 01-543
Sprechzeiten:
Nach Vereinbarung per Mail
- Semesterplanung und Administration der Lehrveranstaltungen in Campusnet/JoguStine
- Raumplanung
- Mitwirkung bei der lehrveranstaltungsbezogenen Arbeit des Studienmanagements
- Verwaltung von Lehraufträgen
Als „Bindeglied“ zwischen dem administrativen Aufgabenfeld der Studienbüros und dem eigentlichen „akademischen Bereich“ des Lehrpersonals fungieren für jeden Studiengang Studiengangsbeauftragte. Diese gehören der Gruppe der Hochschullehrenden an. Die Studiengangsbeauftragten arbeiten eng mit dem Studienmanagement zusammen und tragen die Letztverantwortung für die ordnungsgemäße Umsetzung der Prüfungsordnungen und der Modulhandbücher. Darüber hinaus sollen sie speziell in Konfliktfällen zwischen den Studienbüros und dem Akademischen Lehrpersonal tätig werden.
Die Fachschaft Geschichte vertritt Ihre Interessen im Studium, informiert und berät Sie rund ums Studium und lädt zu Veranstaltungen ein. Neugierig auf Mitwirkung oder weitere Informationen?
Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz gehörte zu den ersten universitären Neugründungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie nahm am 15. Mai 1946 ihren Lehrbetrieb auf. Mit der Gründung der Universität ging der Aufbau des Historischen Seminars einher, dessen zunächst einziger Ordinarius (und gleichzeitig Gründungsdekan der Philosophischen Fakultät) Leo Just war. Er wirkte mit an der Berufung der Historiker Eugen Ewig und Theodor Schieffer. Konzipiert war zunächst ein Gesamthistorisches Seminar; mit der Berufung Hans Ulrich Instinskys zum Ordinarius für Alte Geschichte im Wintersemester 1948/1949 und der Gründung eines Institutes für Osteuropakunde im Wintersemester 1949/1950 gingen sowohl die Alte Geschichte als auch die Osteuropäische Geschichte jedoch zunächst eigene institutionelle Wege.
Mit der Zeit wuchs das Historische Seminar auf sechs Abteilungen an, darunter Abteilungen für Neuere Geschichte, Mittlere Geschichte, Mittlere und Neuere Geschichte und Vergleichende Landesgeschichte (inzwischen: Spätmittelalterliche Geschichte und Vergleichende Landesgeschichte), Neueste Geschichte, Byzantinistik und Zeitgeschichte. Auch die Osteuropäische Geschichte trat dem Historischen Seminar schließlich als Abteilung bei. 2010 kam das Institut für Alte Geschichte als weitere Abteilung des Historischen Seminars hinzu; gleichzeitig wurde die Geschichtsdidaktik zu einem eigenen Arbeitsbereich aufgewertet und die Abteilungsgliederung auf Grund einer neuen Organisationsregelung reformiert. Im Sommer 2017 trat eine Juniorprofessur für Wirtschaftsgeschichte hinzu. Heute präsentiert sich das Historische Seminar als gesamthistorisches Seminar mit einer attraktiven Differenzierung in unterschiedliche epochal, regional und sektoral definierte Arbeitsbereiche und einem entsprechend differenzierten Spektrum an Lehrangeboten und Forschungstätigkeiten. Zum Wintersemester 2020/21 wurde mit einer Professur für Geschichte und Kultur des Islam im östlichen Mittelmeerraum dieses thematisch vielfältige Angebot ergänzt.
Wojtynowski, Katja: Das Fach Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz 1946 – 1961: Gründung und Ausbau des Historischen Seminars, des Instituts für Alte Geschichte und der Abteilung Osteuropäische Geschichte am Institut für Osteuropakunde. Stuttgart 2006 [= Beiträge zur Geschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Neue Folge, Band 4].
Die Johannes Gutenberg-Universität beruht auf der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und sieht sich der „Entwicklung einer toleranten und weltoffenen Wertehaltung“ verpflichtet. In diesem Sinne lebt das Historische Seminar gegenseitige Wertschätzung und Toleranz. Es steht für eine friedliche, weltoffene und vielfältige Universität ein und verurteilt jede Form von Intoleranz und Diskriminierung.
Die Mitglieder des Historischen Seminars stehen allen Studierenden, die persönlich von Diskriminierung, Gewalt und Gewaltandrohung betroffen sind, als Ansprechpersonen zur Verfügung und ermutigen entsprechendes Handeln nicht zu tolerieren, sondern mit uns hierüber ins Gespräch zu treten. In solchen Fällen können Sie sich vertraulich an alle Mitglieder des Historischen Seminars, die Fachschaft und im Speziellen an folgende Ansprechpersonen wenden: Dr. Andreas Goltz oder Prof. Dr. Bettina Braun.
Das Historische Seminar betreibt Forschungen sowohl innerhalb der einzelnen Arbeitsbereiche als auch in verschiedenen Zusammenarbeiten und Verbünden mehrerer Arbeitsbereiche und in Kooperationen über die Grenzen des Historischen Seminars hinweg. Im Folgenden können Sie sich detaillierter über Forschungen im Rahmen des Historischen Seminars informieren.
Einen Überblick über die aktuellen und bereits abgeschlossenen Forschungs- und Drittmittelprojekte finden Sie auf den Forschungsseiten der Arbeitsbereiche des Historischen Seminars. Diese sind im Folgenden verlinkt:
Sie interessieren sich für ein Geschichtsstudium in Mainz und wollen wissen, welche internationalen Studienangebote es gibt? Sie studieren Geschichte in Mainz und wollen Ihr Studium zeitweilig im Ausland fortsetzen oder studieren zur Zeit im Ausland und werden wieder nach Mainz zurückkehren? Sie kommen aus dem Ausland und wollen in Mainz Ihr Geschichtstudium auf Zeit fortsetzen oder Sie besuchen zur Zeit Veranstaltungen des Historischen Seminars? Hier finden Sie Informationen zum Auslandsstudium und zu unseren Angeboten für ausländische Studierende im Fach Geschichte.
Die Johannes Gutenberg-Universität und das Historische Seminar bietet besondere Möglichkeiten für ein Studium im Ausland an:
Ein Praktikum im europäischen Ausland? Auf jeden Fall! Immer mehr Arbeitgebende legen aufgrund der fortschreitenden Globalisierung der Unternehmen Wert darauf, dass Hochschulabsolvierende bereits während des Studiums berufliche Erfahrungen sammeln. Durch das Ableisten eines Praktikums im Ausland zeigen die Studierenden, dass sie flexibel und in der Lage sind, sich in einem fremden kulturellen Umfeld souverän zu bewegen und sprachlich gut zurechtzufinden. Das Praktikum im Ausland bietet eine Möglichkeit, sich diese gewünschte Auslandserfahrung ohne großen Zeitverlust, teilweise auch während der Semesterferien, anzueignen.
Wenn Sie alle aktuellen Ankündigungen aus dem Historischen Seminar mitlesen möchten, ohne dafür immer eigens auf die Homepage gehen zu müssen, können Sie unseren Ankündigungsblog auch als RSS-Feed abonnieren, etwa mit Outlook, einem anderen Mailprogramm oder einem eigenen Feed-Reader. Bitte nutzen Sie dafür diese Feed-Adresse: https://www.blogs.uni-mainz.de/fb07geschichte/feed/rss/.
Die Bibliothekssituation an der JGU Mainz, in Mainz insgesamt und im Rhein-Main-Gebiet insgesamt ist für Studierende der Geschichtswissenschaft sehr gut. Im Folgenden finden Sie einige wichtige Bibliotheken, in denen Sie historisch forschen können. Zudem bietet die Universitätsbibliothek eine eigene Fachinformation Geschichte an:
Die einzelnen, unten aufgeführten Teilbibliotheken der Bereichsbibliothek Philosophicum finden Sie auf dem folgenden Plan:
Universitätsbibliothek
Die Universitätsbibliothek, kurz: UB, ist das zentrale Literaturversorgungssystem der JGU Mainz. Sie besteht aus der Zentralbibliothek und vielen Bereichsbibliotheken, deren Bestände sämtlich über das Rechercheportal der UB recherchierbar sind.
Die Zentralbibliothek, die häufig als Synonym der „UB“ verstanden wird, sorgt unter anderem für die fachspezifische Informationsversorgung der Studierenden (u.a. in Gestalt der Zentralen Lehrbuchsammlung) und hält fachübergreifende Informationsmittel sowie grundlegende Veröffentlichungen aus sonstigen Wissenschaftsgebieten vor. Sie ist die zentrale Ausleihbibliothek der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. In der Zentralbibliothek können Sie mit den Präsenzbeständen arbeiten; daneben bietet die Zentralbibliothek Kurse, Benutzerschulungen und Beratung an.
Mittlere und Neuere Geschichte (Philosophicum)
Die Bereichsbibliothek Philosophicum ist als Zusammenschluss aller Institutsbibliotheken im Philosophicum entstanden. Auf diese Weise konnten u.a. die Öffnungszeiten deutlich ausgeweitet werden. Der Bereichsbibliothek Philosophicum liegt das Konzept einer „offenen Bibliothek“ zugrunde: Sie besteht nicht aus einem geschlossenen Bibliotheksareal, sondern ist in das Gebäude Philosophicum mit seinen Büros, Geschäftszimmern, Fachschaftsräumen und Lehrräumen integriert.
Teil dieser Bereichsbibliothek ist unter anderem die für das Geschichtsstudium wohl wichtigste Bibliothek, die Bibliothek Mittlere und Neuere Geschichte.
Alte Geschichte (Philosophicum)
Die Bibliothek Alte Geschichte ist als Bibliothek des Instituts für Alte Geschichte entstanden und umfasst die für das Studium der Antike relevante Literatur.
Osteuropäische Geschichte (Philosophicum)
Die Bibliothek Osteuropäische Geschichte ist auf Grund der Organisationsgeschichte (die Osteuropäische Geschichte ist aus einem eigenständigen Institut für Osteuropakunde herausgewachsen und später in das Historische Seminar integriert worden) Teil einer gemeinsamem Bibliothek mit dem Institut für Slavistik und umfasst daher osteuropabezogene Literatur in einem weiten Sinne.
Byzantinistik (Philosophicum)
Nur wenige Historische Seminare verfügen über eine eigene, historische Byzantinistik. Dementsprechend wertvoll ist auch die eigene Bibliothek Byzantinistik.
Historische Kulturwissenschaften (Philosophicum)
Der Forschungsschwerpunkt Historische Kulturwissenschaften ist eine fachbereichs- und disziplinenübergreifende Einrichtung zur Vernetzung und Förderung empirisch-kulturwissenschaftlicher Arbeit mit historischer Perspektive. Er wurde 2008 als Teil der Profilbildungsstrategie der Universität Mainz im Rahmen der „Forschungsinitiative 2008-2011“ des Landes Rheinland-Pfalz eingerichtet.
Institut für europäische Geschichte
Die Bibliothek des Instituts bietet mit ca. 80.000 Titeln schwerpunktmäßig Literatur zur Geschichte des Heiligen Römischen Reiches vom Spätmittelalter bis 1806, zur deutschen Geschichte seit der Französischen Revolution, zur Geschichte der internationalen Beziehungen in Europa seit 1648 sowie zur Kirchen-, Dogmen- und Theologiegeschichte des Spätmittelalters und der Reformation und zu deren europäischer Wirkungsgeschichte. Die Bibliothek hält zahlreiche internationale Fachzeitschriften und Periodica, mehr als 500 in laufenden Subskriptionen.
Institut für Geschichtliche Landeskunde Rheinland-Pfalz
Das Institut für Geschichtliche Landeskunde verfügt über einen umfangreichen Bücher- und Zeitschriftenbestand. Sammlungsschwerpunkt ist die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz (bzw. der historischen Gebiete im heutigen Bundesland) vom Mittelalter bis heute.
Interessierte Forschende und Studierende können die Präsenzbibliothek nach Absprache nutzen.
Wissenschaftliche Stadtbibliothek und Öffentliche Bücherei Anna Seghers
Akademie der Wissenschaften und der Literatur
Leibniz-Zentrum für Archäologie
Hessische Landesbibliothek (Wiesbaden)
Die Hessische Landesbibliothek ist Altbestandsbibliothek mit Pflichtexemplarrecht für das gedruckte kulturelle Erbe der Region. Sie verfügt über Bestände, die jene der Mainzer Bibliotheken nicht nur regionalthematisch, sondern auch allgemeinhistorisch sehr gut ergänzen.
Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg (Frankfurt am Main)
Was die Universitätsbibliothek der JGU Mainz für die Mainzer Universität leistet, das leistet die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg für Frankfurt – und mehr als das. Als Produkt der Zusammenlegung von Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main und Senckenbergischer Bibliothek zählt sie mit ihren umfangreichen Beständen und Sammlungen zu den zentralen wissenschaftlichen Bibliotheken in der Bundesrepublik Deutschland. Sie vereinigt in sich die Funktion einer wissenschaftlichen Bibliothek für die Stadt Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet, einer Universitätsbibliothek mit zahlreichen Landesaufgaben und einer Schwerpunktbibliothek innerhalb der überregionalen Literaturversorgung.
Deutsche Nationalbibliothek (Frankfurt am Main)
Die Deutsche Nationalbibliothek ist die zentrale Archivbibliothek und das nationalbibliografische Zentrum der Bundesrepublik Deutschland. Sie hat die für Deutschland einzigartige Aufgabe, lückenlos alle deutschen und deutschsprachigen Publikationen ab 1913, im Ausland erscheinende Germanica und Übersetzungen deutschsprachiger Werke sowie die zwischen 1933 und 1945 erschienenen Werke aller deutschsprachigen Emigrierenden zu sammeln, dauerhaft zu archivieren, umfassend zu dokumentieren und bibliografisch zu verzeichnen sowie der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.
Gegründet wurde der Verein am 24. Februar 1999 von Lehrenden, Seniorstudierenden und Vertretenden der Studierenden am damaligen Fachbereich 16 der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit dem Ziel, die Geschichtswissenschaften in generationsübergreifender Zusammenarbeit von Universitätsangehörenden, derzeitigen und ehemaligen Studierenden sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu fördern. Sein Zweck ist laut Satzung insbesondere „die ideelle und finanzielle Förderung der Lehr- und Forschungstätigkeit sowie die Förderung der Studierenden der Geschichtswissenschaften u.a. durch Unterstützung von Vorträgen, Buchbeschaffungen, wissenschaftlichen Projekten, Exkursionen, Publikationen sowie anderen Formen der Vermittlung von wissenschaftlichen Ergebnissen an eine breitere Öffentlichkeit.“