Willkommen!

Michael KißenerWillkommen auf der Homepage des Arbeitsbereichs Zeitgeschichte des Historischen Seminars der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Hier finden Sie Informationen zu unserem Team, zu Studium und Lehre, zu Forschungsprojekten an unserem Lehrstuhl und zu Kooperationen, die wir in Forschung und Lehre pflegen.

Köpfe in der Zeitgeschichte: Jede wissenschaftliche Einrichtung lebt von ihren Mitarbeitern - unter dem Menüpunkt "Wir über uns" stellen wir Ihnen unser Team genauer vor.

Studienangebote im Bereich der Zeitgeschichte: Das Lehrangebot des Arbeitsberich Zeitgeschichte ist breit angelegt und umfasst nicht nur die Zeitgeschichte im engeren Sinne, sondern Themen aus dem 19. und 20. Jahrhundert aus der regionalen, deutschen, europäischen und außereropäischen Geschichte gleichermaßen. Es geht uns vor allem darum, in der Lehre ein breites Spektrum an interessanten Themen anzubieten. Mehr Informationen dazu finden Sie links unter dem Menüpunkt "Studium und Lehre".

Zeithistorisch forschen: Die Forschungsprojekte des Arbeitsbereichs bewegen sich in der regionalen Zeitgeschichte, der Rechtsgeschichte der Neuzeit, der Geschichte des Widerstandes und des Widerstandsrechts, der zeithistorischen Katholizismusforschung, der grenzüberschreitenden, vor allem deutsch-französischen Beziehungsgeschichte und der Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz. Mehr Informationen dazu finden Sie links unter dem Menüpunkt "Forschung".

 

Aktuelles

Vortrag von Prof. Ph. D. Mark Ruff
8. Juni 2016, 18 Uhr (Philosophicum, Hörsaal P 3): Prof. Ph. D. Mark Ruff, Associate Professor an der Saint Louis University: Vortrag zum Thema „Der Kampf um die katholische Vergangenheit im Nachkriegsdeutschland, 1945 – 1980“

Buchvorstellung
Bildlink
„Verständigung und Versöhnung nach dem ‚Zivilisationsbruch‘. Deutschland in Europa nach 1945“ – unter diesem Titel untersucht ein soeben erschienener Band, wie Deutschland und seine Nachbarn ihr durch den Zweiten Weltkrieg erheblich belastetes Verhältnis wieder normalisiert und auf eine gedeihliche Grundlage gestellt haben.
Dieses von Prof Dr. Corine Defrance und Ulrich Prof. Dr. Ulrich Pfeil herausgegebenen Buch, zu dem Mitarbeiter und Promovenden des Arbeitsbereichs Zeitgeschichte mehrere Beiträge verfasst haben, wird am 3. Mai 2016, 18.30 Uhr im Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz (Alte Universitätsstraße 19, Vortragssaal) vorgestellt. Dabei gibt es Kurzpräsentationen von Tanja Herrmann, Dr. Pia Nordblom und Dr. Andreas Linsenmann.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Neuerscheinung
Bildlink
Die Erforschung der deutschen Großindustrie in der Zeit des Nationalsozialismus hat in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Wenig ist demgegenüber bislang über die Rolle klein- und mittelständischer Familienunternehmer zwischen 1933 und 1945, zumal im chemisch-pharmazeutischen Bereich, bekannt. In diese Forschungslücke stößt Univ.-Prof. Dr. Michael Kißener mit seinem soeben erschienenen Band über das bekannte Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim. Dessen Geschichte in den Jahren 1933–1945 wird hier erstmals in sechs Einzelstudien, die zentrale Themen wie „Zwangsarbeit“, NS-Alltag im Werk, aber auch die „Bewältigung“ der Diktatur nach 1945 aufgreifen, erstmals umfassend dargestellt. Der Autor zeichnet ein anschauliches, differenziertes Bild der Handlungsoptionen mittelständischer Familienunternehmer unter den Bedingungen einer modernen totalitären Diktatur. Zugleich analysiert er regionale Einflussfaktoren und bestimmt in einem Vergleich den Standort des innovativen Pharma- und Säurenherstellers in der Geschichte der deutschen Unternehmen in der Zeit des NS.

Das Buch mit dem Titel „Boehringer Ingelheim im Nationalsozialismus. Studien zur Geschichte eines mittelständischen chemisch-pharmazeutischen Unternehmens“ (ISBN 978-3-515-11008-2, 292 S., 39 Euro) ist in der Reihe Historische Mitteilungen der Ranke-Gesellschaft – Beihefte (Bd. 90) im Steiner-Verlag, Stuttgart, erschienen.

Zum Inhalt der Seite springen Zur Navigation der Seite springen