Übung: Kommunikation und Kommunikationsgeschichte: Vortragen und Präsentieren (mit Videotraining)

Dozent/in

Peter Blum

Angaben

Übung, 2 SWS
Zeit und Ort: Fr 12:00 - 14:00, P 107
Beginn: 18. April 2008
Anmeldung: In der Zeit vom 11.-15. Februar und 7.-11. April 2008 im Sekretariat bei Frau Görg, R 00-621 oder per E-Mail ( ) oder in der ersten Sitzung.

Inhalt

In die Rolle des Vortragenden zu schlüpfen, liegt nicht jedem. Und selbst jene, die ihr Referat unbelastet und ohne größere Hemmungen vortragen, liefern darum noch nicht zwingend einen gelungenen Vortrag ab. Gleichwohl gilt auch für HistorikerInnen der Anspruch, Arbeitsergebnisse zeitgemäß zu präsentieren. Zu berücksichtigen sind dabei u.a. die Vortragssituation und das Publikum sowie die Präsentationsmethode und –technik. Aber nur,wer die eigenen Stärken und Schwächen kennt und aktiv daran arbeitet, wird seine Arbeitsergebnisse tatsächlich optimal vermitteln können. Themen aus der Geschichte der Kommunikation liefern gewissermaßen den Stoff und Videotraining die Methode, um sich selbstkritisch zu professionalisieren. So haben die TeilnehmerInnen zeitlich begrenzte Vorträge, Statements oder Diskussionen und unterschiedliche Szenarien vor laufender Kamera zu halten bzw. daran mitzuwirken. Die Aufzeichnungen werden zeitversetzt gemeinsam mit allen TeilnehmerInnen besprochen. Dabei geht es darum, ob die jeweilige Thematik inhaltlich, didaktisch und persönlich sachgerecht wie überzeugend umgesetzt wurde.
Zugleich sollen das Gespür für situations- und zielgruppenbezogene Einflussfaktoren geweckt und der unterstützende Einsatz zeitgemäßer Vortragstechnik geübt werden. Das Videotraining ergänzen Übungen zu Sprech- und Atemtechnik, Time-Management usw. – Das erfordert von den TeilnehmerInnen Mut zu Selbstkritik und aktivem Engagement. Denn dieses Angebot richtet sich weniger an „toughe Selbstdarsteller“, sondern an jene, die selbstkritisch an sich und ihrer persönlichen Vortragspräsentation arbeiten möchten, um das eigene Auftreten und die Vermittlung historischer Inhalte zu professionalisieren. Als Bestandteil der Veranstaltung sind zudem kürzere, zeitlich an die Übung angelehnte Exkursionen (Exkursionsschein) vorgesehen. Die Besuche bieten zugleich Gelegenheit, potenzielle berufliche Arbeitsfelder des/der Historikers/in kennen zu lernen und Kontakte mit Blick auf Studien begleitende Praktika zu knüpfen.

Literatur

Wöss, Fleur: Der souveräne Vortrag. Informieren – überzeugen – begeistern. Wien 2004
Neumann, Reiner/Ross, Alexander: Der perfekte Auftritt. Hamburg 2004
liebe.komm. Botschaften des Herzens. Hrsg. v. Benedikt Burkard. Heidelberg 2003 (Kataloge der Museumsstiftung Post und Telekommunikation, 17).