Wintersemester 2010/2011

1. Copts in Egypt from Late Antiquity to the Crusades

Workshop im Rahmen der Forschungskooperation Byzantinische Archäologie Mainz:  

Copts in Egypt from Late Antiquity to the Crusades

Dienstag, den 1.2.2011

Veranstaltet von den Fachgebieten Byzantinistik und Ägyptologie des Fachbereichs 07: Geschichts- und Kulturwissenschaften  

16:00-16:45
Ina Eichner (Mainz/München):
The Coptic Monastery of Deir el-Bakhit on the Theban West Bank - A Monastic Settlement Near the Farshut Road

16:45-17:30
Sebastian Richter (Leipzig/Heidelberg):
Kastron Jême: An 'Urban' Village on the Theban West Bank in Early Islamic Times.

Pause

18:00-18:45
Scott Parker (Mainz/London):
The Copts According to Western Pilgrims' Accounts During the Crusades.

Ort: Fakultätssaal, Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18.

2. Das lange 10. Jahrhundert. Struktureller Wandel zwischen Zentralisierung und Fragmentierung, äußerem Druck und innerer Krise

Das 10. Jahrhundert gilt als Krisenzeit, als das dunkle und "eiserne" Jahrhundert, aus dem sich nur wenige Schriftquellen erhalten haben. Ein Grund für diese traditionelle Einschätzung sind sicher die wiederkehrenden Einfälle "fremder Völker": So sahen sich am Anfang des Jahrhunderts die Nachfolgereiche des zerfallenen Frankenreichs vielfältigen äußeren Bedrohungen ausgesetzt.

Am Ende des Jahrhunderts aber waren die Grundlagen für die spätere Formierung Europas gelegt. Bisher konzentrierte man sich in der Forschung vor allem auf Fragen des Königtums, der Herrschaftspraxis, Staatlichkeit und Nationsbildung. Die hervorragende, wiewohl nicht singuläre Rolle etwa des Ungarnsturms für die deutsche Nationsbildung ist nach wie vor genauso unbestritten wie unhinterfragt.

Die Tagung, die im Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt des RGZM: "Reiterkrieger – Burgenbauer. Die frühen Ungarn und das Deutsche Reich, 9.-11. Jahrhundert" entstanden ist, setzt bei der Frage an, wie in dezentralen Gebilden mit personalisierter Herrschaft äußerer Druck überhaupt greifen konnte. "Äußerer Druck" kann dabei in der Forschung als Erklärungsmuster und Paradigma völlig unterschiedlich verwendet werden, wie die verschiedenen nationalen historiographischen Traditionen der europäischen Länder zeigen.

Ausgehend von einer Neubewertung von "Institutionen" soll nun neu nach der Rolle des "äußeren Drucks" auf die Entwicklungen und Krisen in den betroffenen Gebieten im 10. Jahrhundert nachgedacht werden und die bisherige evolutionistische Sicht auf den "Staat" aufgegeben werden, gleichzeitig wendet sich der Blick vom Königtum auf kleinere Einheiten der Gesellschaft wie Klöster, Bischofsstädte, Adelssitze und Dörfer. Eine interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit von Historikern und Archäologen ermöglicht es, die historisch-kulturwissenschaftlichen Fragen nach Wandel und Wahrnehmung, Sinnproduktion und Anpassungstechniken in einen breiteren Kontext zu stellen.

» Tagungsprogramm (PDF)

3. 49. Deutscher Historikertag 2012 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Europas größter geisteswissenschaftlicher Fachkongress kommt nach Mainz. Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) und der Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD) haben heute die Johannes Gutenberg-Universität Mainz als Tagungsort des 49. Deutschen Historikertags 2012 ausgewählt. Rund 3.000 Historikerinnen und Historiker aus aller Welt werden nun 2012 an der Mainzer Universität erwartet. Das Historische Seminar der Johannes Gutenberg-Universität wird die Organisation dieser mehrtägigen Veranstaltung übernehmen.

4. Buchpräsentation "Georg Friedrich Händel in Rom"

Buchpräsentation "Georg Friedrich Händel in Rom" (Hrsg. von Sabine Ehrmann-Herfort und Matthias Schnettger)  

Freitag, 17. Dezember 2010, 20:15 Uhr, Hochschule für Musik, Roter Saal

Vermutlich nur knappe zwei Jahre, von 1706 bis 1708, hielt sich Georg Friedrich Händel in Rom auf. Jener kurzen, kompositorisch äußerst fruchtbaren Zeit widmet sich dieses Buch. Es beleuchtet vor dem Hintergrund der politisch-gesellschaftlichen Umstände die spezifischen Erfahrungen eines Protestanten im Zentrum der römisch-katholischen Kirche und richtet den Blick auf die in Händels römischen Kompositionen wirksamen künstlerischen Transferprozesse. Dabei fragt es auch nach den Einflüssen anderer Komponisten auf Händels römisches Schaffen und untersucht die Netzwerke‹ des Hallensers. Eine besondere Rolle spielte für Händel die Förderung durch führende Persönlichkeiten der römischen Gesellschaft, wie den Marchese Francesco Maria Ruspoli oder die Kardinäle Benedetto Pamphilj und Pietro Ottoboni. 

Das Buch mit musikhistorischem Schwerpunkt vereint musikwissenschaftliche, historische, kunsthistorische und theologische Beiträge namhafter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

 

5. Prozesse politischer Integration - theoretische und methodische Grundlagen

Workshop der Doktorandengruppe "Prozesse politischer Integration (18.-20. Jahrhundert)"

Donnerstag, 9. Dezember 2010, 11:30 Uhr-19:00 Uhr, Philosophicum, Fakultätssaal

» Plakat (PDF)

Programm:

11:30 Uhr
Prof. Dr. Matthias Schnettger, Mainz:
Begrüßung und Einführung

12:00 Uhr
Prof. Dr. Birgit Emich, Erlangen:
Handlung, System, Kultur: Theoretisch-methodische Überlegungen zur Erforschung territorialer Integration in der Frühen Neuzeit

14:00 Uhr
Prof. Dr. Siegfried Weichlein, Fribourg/Berlin:
Politische Identität und Integration. Überlegungen zum Verhältnis zweier historischer Grundbegriffe

16:30 Uhr
Prof. Dr. Joachim Blatter, Luzern:
Theoretisch fundierte Idealtypen politischer Steuerung und Integration in Grenz- und Metropolregionen

18:00 Uhr
Resümee und Schlussdiskussion

6. "Kleine Städte" am Mittelrhein im Spätmittelalter

Arbeitstagung des Historischen Seminars, Arbeitsbereich Mittlere und Neuere Geschichte und Vergleichende Landesgeschichte

Tagungstermin
Freitag, 3. Dezember 2010 9.30 Uhr - 18.30 Uhr

Tagungsort
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Philosophicum, Fakultätssaal
Saarstraße 21
1. Stock, Raum 01-185

» Programm (PDF)

7. Götterfluch und Kreditvergabe: Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Marietta Horster

Präsident und Senat der Johannes Gutenberg-Universität Mainz laden ein zur öffentlichen Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Marietta Horster, Universitätsprofessorin für Alte Geschichte im Historischen Seminar, über das Thema:

Götterfluch und Kreditvergabe: Die Sicherung antiker Stiftungen

Donnerstag, 2. Dezember 2010, 16 Uhr c.t., Auditorium maximum (Alte Mensa), Johann-Joachim-Becher-Weg 5

 

8. Frankreich für Historiker - eine Einladung des Institut Français

In Deutschland haben Liebhaber der Geschichte nie aufgehört, sich für Frankreich zu interessieren. Sie bedauern aber oft, dass diesbezüglich zu wenig Informationen vorlägen: Neben der sprachlichen Hürde rühren Missverständnisse oft daher, dass es in Frankreich eine große Vielfalt von Akteuren gibt, dass keine Überschneidungen mit den deutschen Kategorien ersichtlich ist (was ist diese merkwürdige "Agregation", der die Franzosen solch große Bedeutung zumessen ? Was sind das für Schulen, die zugleich "normal" und "höher" sind ?), oder noch viel einfacher, dass man ganz praktische Probleme befürchtet, wenn man eine Reise nach Frankreich unternehmen möchte, um das "Universum" der französischen Historiographie zu entdecken.

Eine Einführung in "Frankreich für Historiker" bietet das Institut Français am DO, 25. November, und FR, 26. November 2010 an der Goethe-Universität Frankfurt, Campus Bockenheim Jügelhaus, an.

Genauere Informationen finden Sie hier: http://www.ifha.fr/spip.php?article397.

9. Zusätzliche landesgeschichtliche Exkursion

Insbesondere für Altstudierende bietet das Historische Seminar in diesem Wintersemester eine zusätzliche, landesgeschichtliche Exkursion an, die Prof. Dr. Kißener am Mittwoch, 12. Januar 2011, nachmittags (ca. 14-20 Uhr) durchführen und die Sie unter anderem in ein Ihnen vielleicht noch nicht bekanntes Mainz und in den Landtag führen wird.

10. Mainz und Rom - nur die treue Tochter der Ewigen Stadt?

Geschichtliche Vortragsreihe des Interdisziplinären Arbeitskreises "Kurmainz und der Erzkanzler des Reiches" der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Kooperation mit dem Erbacher Hof, Akademie des Bistums Mainz

Mittwoch, 3. November 2010
Haus am Dom, Mainz
Roms unbequeme Tochter - Mainz und die Kurie in der Frühen Neuzeit
Prof. Dr. Matthias Schnettger, Mainz

Mittwoch, 24. November 2010
Haus am Dom, Mainz
Mainz im Rom der Renaissance
Prof. Dr. Michael Matheus, Rom

Dienstag, 7. Dezember 2010
Erbacher Hof, Mainz
Petrus Canisius in Mainz und die Tätigkeit der Jesuiten im 16. und frühen 17. Jahrhundert
Dr. Patrizio Foresta, Bologna

» Programm (PDF)

11. Vorträge der Südosteuropa-Gesellschaft, Zweigstelle Mainz

Prof. Dr. Heinz-Jürgen Axt (Duisburg)
Griechenland in der Schuldenkrise – Gefahr für den Euro?
Dienstag, 23. November 2010, 18.15 Uhr
Hörsaal P 5 (Philosophicum)

» Informationen zum Vortrag (PDF)

Dr. Zrinka Štimac (Bielefeld)
Religionsvermittlung und postkommunistische Modernisierung. Konzepte religiöser und säkularer Akteure im multireligiösen Bosnien und Herzegowina
Dienstag, 7. Dezember 2010, 18.15 Uhr
01-718 (Philosophicum)

» Informationen zum Vortrag (PDF)

12. Historischer Jahresvortrag: Tatort Troja

Am Dienstag, dem 16.11.2010 um 18.15, begrüßen wir Prof. Dr. Frank Kolb aus Thüringen zum Historischen Jahresvortrag. Er wird über den "Tatort Troja" sprechen und dabei "Politik, Mythen, Geschichte und (Pseudo-)Wissenschaft" auseinanderhalten. Alle Mitglieder und Freunde des Historischen Seminars sind herzlich eingeladen.

13. Byzantine Origins and Influences on Ashkenazi Jews

Prof. Steven Bowman (Cincinnati)  
Byzantine Origins and Influences on Ashkenazi Jews

Donnerstag, 18.November 2010, 17.00 Uhr
Jüdische Gemeinde Mainz
Synagogenplatz 1 (Ecke Hindenburgstraße/Josefsstraße)
55118 Mainz  

veranstaltet vom Arbeitsbereich Byzantinistik des Historischen Seminars, Johannes Gutenberg-Universität Mainz   und der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg  

Obwohl die Genese des rheinischen Judentums aus den Gemeinden des byzantinischen Judentums in Süditalien schon lange bekannt ist, wurde das Ausmaß dieser Verbindung von den Mediävisten noch nicht hinreichend gewürdigt. In dem Vortrag soll an die byzantinischen Einflüsse auf die aschkenasischen Gemeinden im Rheinland und in Mittel- und Osteuropa erinnert werden, wobei auf ihre Geschichte, die Synagogenliturgie, die jüdische Mystik sowie das Familienleben eingegangen wird.

Steven Bowman ist Professor für Jüdische Studien an der University of Cincinnati und ein international führender Experte, der zwischen Byzantinistik und Judaistik dieses in der Forschung weithin vernachlässigte Feld durch seine Forschung mit vielen Publikationen erschlossen hat.

 

14. Vorträge zur Alten Geschichte

Dienstag, 16. November 18.00 Uhr
P 1
Univ.-Prof. Dr. Frank Kolb (Uni Tübingen)
Tatort "Troja". Politik, Mythen, Geschichte und (Pseudo-) Wissenschaft
(Jahresvortrag der Historiker mit anschließendem Empfang der Freunde der Geschichtswissenschaft der JGU)    

Donnerstag, 2. Dezember 2010, 16.00 Uhr
Audi Max  
Univ.-Prof. Dr. M. Horster (Uni Mainz)
Antrittsvorlesung mit anschließendem Empfang
Thema: Götterfluch und Kreditvergabe: Die Sicherung antiker Stiftungen

Montag, 13.12.2010, 18.00 Uhr
N 6 
Dr. Maria Theotikou (Uni Münster)
Die hiera chora des Heiligtums der Großen Götter von Samathrake in hellenistischer und römischer Zeit    

Montag, 24.01.2011, 18.00 Uhr
N 6 
Univ.-Prof. Dr. Werner Eck (Uni Köln)
Eine verhinderte Militärrevolte: Kaiser Traian am Rhein und die Krise des Jahres 97/8  

15. Vortragsreihe zur Byzantinischen Archäologie

Forschungen zur Byzantinischen Archäologie in Mainz

Die Vortragsreihe wird veranstaltet von der Byzantinischen Archäologie Mainz, die seit 2006 als Kooperation des Römisch-Germanischen Zentralmuseums und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz besteht. Beteiligt sind seitens der Universität die Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte, die Byzantinistik, die Provinzialrömische Archäologie am Institut für Vor- und Frühgeschichte sowie die Ägyptologie. Ziel ist es, in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit Forschungen im Bereich der Byzantinischen Archäologie durchzuführen, die Nachwuchsbildung mittels Stipendienvergabe zu fördern und im Rahmen von Tagungen sowie öffentlichen Vorträgen Themen der Byzanzforschung zu vermitteln.

Programm

Dienstag, den 26. Oktober 2010, 18:15 Uhr
Ádám Bollók M.A. (Budapest)
The Carolingian and middle Byzantine artistic ›revivals‹: mutual exchange or parallel universes?
Vortragssaal des Römisch-Germanischen Zentralmuseums im Kurfürstlichen Schloss

Dienstag, den 2. November 2010, 18:15 Uhr
Dr. Benjamin Fourlas (Mainz)
Ein Mainzer »Neufund«: eine bisher unbekannte Silberschale justinianischer Zeit
Vortragssaal des Römisch-Germanischen Zentralmuseums im Kurfürstlichen Schloss

Dienstag, den 9. November 2010, 18:15 Uhr
Dr. Robert Schick (Amman)
The Archaeology of Early Christianity: The Jordanian Contribution
Info-Box, Ecke Jakob-Welder-Weg/Johannes-von-Müller-Weg (Nähe ReWi-Gebäude), Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Dienstag, den 30. November 2010, 18:15 Uhr
PD Dr. Andreas Pülz (Wien)
Der so genannte Byzantinische Palast in Ephesos
Hörsaal des Instituts für Kunstgeschichte (Binger Str. 26)

Dienstag, den 11. Januar 2011, 18:15 Uhr
Prof. Dr. Diether Roderich Reinsch (Berlin)
Die byzantinische Kultur und ihre Beziehung zum Orient
Vortragssaal des Römisch-Germanischen Zentralmuseums im Kurfürstlichen Schloss

Donnerstag, den 13. Januar 2011, 18:15 Uhr
Prof. Dr. Dieter Korol (Münster)
Die Wandmalereien im frühesten erhaltenen Baptisterium (in Dura-Europos) in neuem Lichte
Hörsaal des Instituts für Kunstgeschichte (Binger Str. 26)

 

16. Anmeldung von Bachelor-Abschlussarbeiten

Wie Sie Ihrer jeweiligen Prüfungsordnung entnehmen können, ist die Anmeldung der Bachelorarbeit auch schon vor dem erfolgreichen Abschluss aller Lehrveranstaltungen Ihres Bachelor-Studienganges möglich. Studierende im B.A. Geschichte Kernfach können ihre Arbeit anmelden, wenn sie mindestens 120 Leistungspunkte, davon mindestens 80 Leistungspunkte im Kernfach, der in § 6 Abs. 2 BAPO genannten Leistungspunkte erworben haben; Studierende im B.Ed. Geschichte müssen ebenfalls mindestens 120 der in § 6 Abs. 2 genannten Leistungspunkte nachweisen.

Die gesamte Administration der Bachelorarbeiten im Bereich des B.Ed. (Lehramt) wird vom Hochschulprüfungsamt für das Lehramt übernommen; bitte erkundigen Sie sich dort rechtzeitig, wann und mit welchen formalen Voraussetzungen Sie Ihre Arbeit anmelden.

Die Administration der Bachelorarbeiten im Bereich des B.A. Kernfach erfolgt in den Prüfungsämtern des jeweiligen Kernfachs. Für Studierende mit Kernfach Geschichte (B.A.) ist somit das Zentrale Prüfungsamt des Fachbereichs 07 zuständig.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass Sie in ihrer jeweiligen Prüfungsordnung auch Hinweise zur Dauer der Bachelorarbeit, zur Korrekturfrist, zur Gestaltung der mündlichen Prüfung usw. finden; insbesondere wenn Sie bereits den nahtlosen Übergang ins Masterstudium planen, sollten Sie sich frühzeitig informieren und ggf. schon die Bachelorarbeit anmelden. Bedenken Sie auch, dass Sie hierfür einen Betreuer finden sollten!

17. Zusätzliche Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2010/2011

Auf Grund der erneut sehr hohen Einschreibezahlen hat das Historische Seminar, unterstützt durch Sondermittel zur Unterstützung des Bologna-Prozesses, kurzfristig neue zusätzliche Lehrveranstaltungen zum Wintersemester 2010/2011 organisiert. Es handelt sich dabei um folgende Veranstaltungen:

  1. Übung Mittelalter:
    Die Beziehungen Kaiser Friedrichs III. zum Mainzer Erzstift (Petra Heinicker)
  2. Proseminare Neueste Geschichte:
    Aspekte der Sozial- und Kulturgeschichte Deutschlands im 19. Jahrhundert (Kurs A, Kurs B) (Gunter Mahlerwein)
  3. Übung Historische Darstellung:
    Die Französische Revolution (Gunter Mahlerwein)
  4. Übung Englische Quellenlektüre:
    » "Chartism" – Quellen zur Geschichte der Bestrebungen nach parlamentarischer Reform in Großbritannien in den 1830er und -40er Jahren (John Deasy)
    » Die Französischen Religionskriege im Spiegel englischer Zeytungen (Kurs B) (Alexandra Rohschürmann)
    » The Paris Peace Conference and the Eastern Questions, 1919 (Kurs A, Kurs B) (Benjamin Conrad)
    » Napoleon and Europe (Sascha Weber)
    » Gallien im frühen Mittelalter (Laury Sarti)
  5. Hauptseminar Neuzeit:
    Medien im Nationalsozialismus (Sönke Neitzel; Felix Römer)
  6. Fachdidaktik (v.a. Staatsexamen):
    Einführung in die Geschichtsdidaktik: Quellenarbeit im Geschichtsunterricht (Kerstin Griesemer)

Wir hoffen, mit diesen kurzfristigen Ergänzungen unseres Lehrangebotes die Studienbedingungen sichtbar zu verbessern. Studierende, die bereits in einer anderen mittelalterlichen Übung, einem anderen neuest-geschichtlichen Proseminar oder einer anderen englischen Quellenlektüre angemeldet sind, können selbstverständlich - wie gewohnt - in der 2. Anmeldephase ihre Teilnahme abmelden und sich auch auf eine der neuen Veranstaltungen anmelden. Genauere Hinweise zu diesen Veranstaltungen finden Sie im JOGU-StINe-Vorlesungsverzeichnis.

Plätze frei sind übrigens auch in der folgenden, zusätzlichen Lehrveranstaltung:

  1. Übung: Rechtsextremismus in Schule und Gesellschaft, Geschichtsklitterung, Erscheinungsformen, Gegenstrategien
    Dr. habil. Hans-Christian Maner
    Fr, 29. Okt. 2010 [14:00] - Fr, 18. Feb. 2011 [14:00]
    Eine persönliche Anmeldung beim Dozenten ist erforderlich; die Anmeldung über Jogustine wird insofern erst gültig, wenn Sie sich persönlich bis zur Einführungswoche bei PD Dr. Hans-Christian Maner in den Sprechstunden angemeldet haben. Die Sprechstundentermine finden Sie für die Vorlesungszeit unter http://www.uni-mainz.de/FB/Geschichte/Osteuropa/178.php und für die vorlesungsfreie Zeit unter http://www.geschichte.uni-mainz.de/geschichtsdidaktik/114.php.

18. Wichtiger Hinweis für B.Ed.-Studierende

Das Historische Seminar hat im Sommersemester 2010 den Entschluss gefasst, im Modul 2 Alte Geschichte für das Lehramt Geschichte die "Übung Einführung in die Alte Geschichte" wegfallen zu lassen und dafür im Modul 6 Geschichtsdidaktik eine zusätzliche Vorlesung anzubieten, die voraussichtlich im Sommersemester 2011 erstmalig angeboten werden wird. Der entsprechende Antrag beim Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) wurde zwischenzeitlich positiv beschieden. Für diejenigen unter Ihnen, die die Übung Einführung in die Alte Geschichte bereits besucht und an der Klausur hierzu teilgenommen haben, ändert sich nichts. Die Note aus der Übung Alte Geschichte geht Ihnen nicht verloren. Sie können, wenn Sie dies möchten, die angesprochene Vorlesung in der Geschichtsdidaktik aber als Gasthörer freiwillig und zusätzlich besuchen. Alle anderen Studierenden wurden von uns bereits auf die neuen Modulversionen umgesetzt; Sie werden dann ggf. im kommenden Sommersemester die fachdidaktische Vorlesung besuchen. Für Rückfragen steht das Studienbüro selbstverständlich zur Verfügung; ebenso können Sie gerne das Angebot der Studienfachberatung Geschichte wahrnehmen.

19. Einführungsveranstaltung für Erstsemester der geschichtswissenschaftlichen Studiengänge

Im Rahmen der Einführungswoche bietet das Historische Seminar ein differenzierteres Spektrum an Einführungsveranstaltungen für Erstsemester der geschichtswissenschaftlichen Studiengänge an der Universität Mainz an.

Die neuen Master-Studierenden (M.A., M.Ed.) möchten wir gerne am Dienstag, 16. Oktober, um 13 Uhr im Hörsaal RW 1 (Rechtswissenschaften) begrüßen. Bei dieser Gelegenheit werden wir Ihnen das Master-Studium der Geschichte in Mainz vorstellen.

Die neuen Bachelor-Studierenden (B.A., B.Ed.) möchten wir gerne am Dienstag, 16. Oktober 2012, um 14 Uhr im Hörsaal RW 1 (Rechtswissenschaften) begrüßen.

Danach haben Sie die Möglichkeit, in Erstsemestertutorien mit Vertretern der Fachschaft Geschichte die ersten Schritte an der Universität Mainz zu gehen und rasch alle notwendigen Formalia abzuarbeiten: den ZDV-Account, den Benutzerausweis der UB und viele weitere Dinge, die wenig Arbeit machen, erfahrungsgemäß in der ersten Studienwoche aber schwierig zu überschauen sind.

Abschließend möchten wir Sie am gleichen Tag um 18 Uhr in den Hörsaal P 1 einladen, um Ihnen dort die wichtigsten Hürden der Anmeldung zu unseren Lehrveranstaltungen über Jogustine vorzuführen. Da der erste Kontakt mit dieser komplexen Software erfahrungsgemäß frustrierend sein kann und zumindest in fast allen Fällen viele Fragen aufwirft, möchten wir Sie dringend ermuntern, an dieser zusätzlichen Veranstaltung teilzunehmen.

Am Mittwoch, 17. Oktober, findet von 10-12 Uhr in P 12 das Erstsemesterfrühstück der Fachschaft Geschichte statt.

ERASMUS-Studierende haben die Möglichkeit, sich am Mittwoch, 17. Oktober, ab 9 Uhr bei Dr. Pia Nordblom (Philosophicum, P 00-617) beraten zu lassen - zur Planung der Lehrveranstaltungen, zum Learning Agreement und anderen Fragen.

Daneben haben Sie in der Einführungswoche die Möglichkeit, die Fachschaft Geschichte in besonderen studienpraktischen Fragen zu kontaktieren. Hochschulwechslern empfehlen wir wegen der komplexen Anerkennungs- und Einstufungsfragen den Besuch der Studienfachberatung.

Für Schwierigkeiten mit der Lehrveranstaltungsanmeldung wird Benjamin Conrad am Donnerstag, 18. Oktober, von 9-13 Uhr im Sekretariat der Geschäftsleitung des Historischen Seminars (Philosophicum, U1-597) einen Open Helpdesk anbieten.

20. Prüfungstermine im Wintersemester 2018/19 und Informationen zur Prüfungsanmeldephase

Prüfungsanmeldephase

» Informationen zur Prüfungsanmeldephase und Prüfungstermine im Fach Geschichte im Wintersemester 2018 (PDF)

In der Zeit von Montag, 14.01.2019, 13 Uhr bis Montag, 28.01.2019, 13 Uhr läuft die Prüfungsanmeldephase in Jogustine.

Während dieser Zeit können Sie sich in Jogustine für Prüfungen anmelden.

Für die Teilnahme an Prüfungen und Wiederholungsprüfungen gilt Anmeldepflicht! Wer sich nicht fristgerecht zu den Prüfungen anmeldet, darf nicht an den Prüfungen teilnehmen. Sollten Sie aus technischen Gründen die Prüfungsanmeldung in Jogustine nicht durchführen können, müssen Sie sich rechtzeitig per Email im o.g. Zeitraum an das Prüfungsamt (Frau Shahla, Mail: ) wenden.

Eine Anleitung zur erfolgreichen Prüfungsanmeldung in Jogustine finden Sie unter http://www.info.jogustine.uni-mainz.de/.  

Wiederholungsprüfungen - Pflicht zur Wiederholungsprüfung

Im Historischen Seminar werden die Wiederholungsprüfungen halbjährlich angeboten. Das heißt: Die Wiederholung einer Prüfung wird immer am Ende des nächsten Semesters zeitgleich mit den regulären Prüfungen des laufenden Semesters angeboten.

Beispiel: Prüfung im SoSe 2017 nicht bestanden » Wiederholung findet im WS 2017/18 statt.

Die o. g. Prüfungsanmeldephase gilt auch für Wiederholung der Prüfungen aus den zurückliegenden Semestern.

Bitte beachten Sie: Modul- und Modulteilprüfungen dürfen insgesamt nur zweimal wiederholt werden. Beim Nichtbestehen der zweiten Wiederholungsprüfung verlieren Sie den Prüfungsanspruch. Laut Prüfungsordnung sollen Sie immer den nächstmöglichen Wiederholungstermin wahrnehmen. Das bedeutet, dass Sie sich selbständig in Jogustine zu der Wiederholungsprüfung anmelden müssen. Wenn Sie das nicht tun, bekommen Sie die Note 5,0 aufgrund von Fristversäumnis. Bitte melden Sie sich deshalb unbedingt zu den angebotenen Wiederholungsprüfungen an, wenn Sie zu der im Folgenden unter 1- 4 genannten Personen-Gruppe gehören.

Sie müssen sich zu einer Wiederholungsprüfung anmelden,

  • wenn Ihre Modul- bzw. Modulteilprüfung (z. B. Klausur, Hausarbeit, müdl. Prüfung) zuletzt mit der Note 5,0 bewertet wurde,
  • wenn Sie sich zu einer Modul- bzw. Modulteilprüfung angemeldet hatten, an der Prüfung aber ohne Angabe von Gründen nicht teilgenommen haben bzw. keine Hausarbeit abgegeben haben (Säumnis! = Prüfung wurde mit 5,0 der Note bewertet!),
  • wenn Sie sich zu einer Modul- bzw. Modulteilprüfung angemeldet hatten und aus anerkannten Gründen (z. B. Krankschreibung mit Attest, Beurlaubung usw. ) nicht an der Prüfung teilnehmen konnten,
  • wenn Sie während der letzten Prüfungsanmeldephase im letzten Semester die Anmeldung zu einer Wiederholungsprüfung versäumt haben und Ihre Prüfung wegen Fristversäumnis mit der Note 5,0 bewertet wurde (Nichtanmeldung zur Wiederholungsprüfung = Wiederholungsfrist versäumt = Note 5,0 / weiterer Fehlversuch!).

Bei Nichtanmeldung wird Ihnen ein Fehlversuch angerechnet. Im Zweifelfall wenden Sie sich bezüglich Ihrer Prüfungsversuche per E-Mail an Frau Shahla im Prüfungsamt.

Wichtiger technischer Hinweis zur Anmeldung für Wiederholungsprüfungen

Wiederholungsprüfungen können Ihnen in JOGU-StINe auf unterschiedliche Art angezeigt werden. Wenn auch die Lehrveranstaltung erneut angeboten wurde, finden Sie die Prüfung ganz gewöhnlich im aktuellen Semester. Wird lediglich die Prüfung erneut angeboten, fin­den Sie die Wiederholungsprüfung in dem Semester, in welchem die ursprüngliche Prüfung stattgefunden hat. Wählen Sie über das Dropdown-Menü das entsprechende Semester aus. Im Zweifelfall wenden Sie sich per E-Mail an Frau Shahla im Prüfungsamt.

Abmeldung von Prüfungen

Eine eigenständige Abmeldung von Prüfungen ist nur während der Prüfungsanmeldephase möglich.

21. Deutschland - Frankreich - Polen seit 1945. Transfer und Kooperation

7.-9. Oktober 2010

Wissenschaftliche Arbeitstagung des CNRS / IRICE (Paris) und des Historischen Seminars der Universität Mainz (Arbeitsbereiche Zeitgeschichte, Osteuropäische Geschichte)

unter Leitung von Dr. Corine Defrance, Prof. Dr. Michael Kißener und Prof. Dr. Jan Kusber

Tagungsort: Institut für Europäische Geschichte, Alte Universitätsstr. 19, 55116 Mainz

Kontakt:

Dr. Pia Nordblom, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Historisches Seminar-Zeitgeschichte, Welderweg 18, D-55099 Mainz, 06131.39.26228,

» Programm (PDF)